03. Februar 2021

Hörbuch ist da/Relaunch Eherne Garde

Es ist so weit! :-)

Ich hatte es vor längerer Zeit bereits angekündigt, und nun ist es da!

Die Rede ist von der Hörbuch-Fassung von FEYWIND (Band 1 der Feywind-Saga)

Das Hörbuch ist bei Bookbeat verfügbar. Folgt einfach diesem Link.

Allen Audible-Fans sei gesagt, dass das Hörbuch auf Amazon voraussichtlich ab 19.03 verfügbar sein wird. Da melde ich mich aber wieder. ;-)

Für mich ist das wirklich ein Traum, der in Erfüllung geht: das eigene Buch, eingesprochen von einer professionellen Sprecherin (und zwar der grandiosen Birgit Arnold, prodziert von einem richtigen Hörbuch-Verlag. Mein Dank an Birgit und Yellow King Productions für die wirklich tolle Arbeit!

Insgesamt bekommt man 13 (!) Stunden Hörbuch-Spannung. Da sollte man als Hörbuch-Fan nicht zögern. :-)

Noch etwas möchte mitteilen: Seit 31. Januar sind die E-Book-Fassungen von DIE EHERNE GARDE vorläufig nicht mehr im Handel verfügbar. Aber keine Angst: Der erste Band DIE SCHWARZE KLAUE wird im März eine Wiedergeburt erleben - und zwar mit Weltkarte, neuem Cover usw. Die Folgebände der Trilogie erscheinen dann im 2- bis 3-Monatsrhythmus, sodass die gesamte Trilogie noch in diesem Jahr ihren Relaunch erfährt. Für alle also, die gerade bei Band 1 oder Band 2 sind - man braucht nur etwas Geduld. Leider lässt es sich nicht ändern, dass es ein wenig dauern wird, bis alle drei Bücher wieder erhältlich sein werden. Dafür bekommen sie eine Rundum-Verjüngungskur. Das Warten wird sich definitiv lohnen. :-)

Das war´s fürs Erste. Man liest sich hoffentlich wieder.

Beste Grüße,

Peter Hohmann

24. Januar 2021

Twitch-Stream und der englischsprachige Markt ...

So, hier ein paar Stichpunkte in aller Kürze, die anstehende Events, Veröffentlichungen und Informationen beinhalten.

Zuallererst möchte ich auf den Release eines Buches meines Autorenkollegen Lew Marschall hinweisen. Sein Buch „Piloten des Zorns“ wird am 30. Januar erscheinen.

Diesbezüglich wird es ein Online-Event geben, und zwar auf dem Twitch-Kanal von LastGeektonight. (Link direkt zum Twitch-Kanal)

Das ganze Spektakel findet am 30. Januar statt und dauert von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Ab 16.00 Uhr werde auch ich mich einklinken.

Es wird nicht nur über Lew Marschalls neues Buch geredet, sondern auch übers Schreiben ganz allgemein, den Buchmarkt, das Self-Publishing usw. Es werden auch eine ganze Reihe weitere Gäste teilnehmen: Verleger, ehemalige DSA-Autoren, ein Schreibcoach, also die ganze Bandbreite jener Menschen, die sich mit Buchveröffentlichungen und dem Schreiben befassen. Wer Lust hat, dabei zuzuhören, wie Autoren und Verleger aus dem Nähkästchen plaudern, der kann gerne dazuhüpfen und natürlich auch Fragen stellen.

Jetzt kommen noch ein paar weitere Infos:

  • Das Hörbuch von FEYWIND 1 wird im Februar erscheinen. Nähere Infos kommen, sobald das Hörbuch erhältlich ist.
  • Alle Cover der Feywind-Reihe haben eine neue Schrift bekommen, die, wie ich finde, besser und professioneller aussieht.
  • Nachdem ich diesen Schritt bereits länger in Erwägung gezogen habe, ist es nun so weit: Ich werde versuchen, auch auf dem englischsprachigen Buchmarkt Fuß zu fassen. Hierfür habe ich meinen Roman OPERATION THULE ins Englische übersetzen lassen. Erscheinen wird er im Februar.
  • Dafür habe ich mir extra eine englische Website gebastelt, die sogar über eine Newsletter-Funktion verfügt. Wer sich die Seite anschauen möchte, klickt einfach auf diesen Link.
  • Mein Tech-Thriller schwebt weiterhin auf Seite 724 im Dornröschenschlaf. Aber die Seitenzahl ist definitiv ausreichend, um damit mal auf Agentur- oder Verlagssuche zu gehen, da ich - zumindest im Moment - glaube, dieser Roman wäre eher etwas für einen Verlag. Aber mal sehen ...
  • Meine Fantasy-Trilogie DIE EHERNE GARDE wird Ende Januar vom Markt verschwinden. Aber keine Sorge: Bereits im März kommt der Relaunch des ersten Bandes (sowohl Print als auch E-Book). Band 2 und Band 3 folgen dann im Abstand von zwei, drei Monaten, sodass die gesamte Trilogie noch in diesem Jahr wieder vollständig zu haben sein wird. (Außerdem wird DIE EHERNE GARDE das zweite Projekt sein, das nach OPERATION THULE für den englischsprachigen Markt vorbereitet wird.)
  • Da die Vorbereitungen für den Release der englischen Version von OPERATION THULE den Januar dominiert haben, werde ich im Februar an FEYWIND 4 weiterschreiben.
  • Sobald FEYWIND 4 fertig ist, werde ich mich ans Schreiben des Nachfolgers von IUGULUS machen.

Ich habe also genug Projekte, die mich 2021 beschäftigen werden. Holla die Waldfee! Langweilig wird mir in diesem Jahr sicher nicht werden! ;-)

Bis demnächst!

17. Dezember 2020

ARÛBIR - Feywind 3!

Liebe Leserinnen und Leser,

mit Freude kann ich verkünden: Das E-Book von ARÛBIR (Band 3 der Feywind-Saga) ist nun erhältlich. Hier ist gleich mal der Link.

Der Klappentext lautet wie folgt:

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Auf zu neuen Ufern und Abenteuern!

Nach einer Konfrontation mit dem Dämonenfürsten gelangen Feywind und die Gefährten nach Arûbir. Hinter der märchenhaften Fassade dieser Stadt jedoch lauert das Böse.
Zudem ist der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe brüchig, denn Valdor Parimar ist sowohl Cassida als auch Shnurk ein Dorn im Auge.

Feywinds Hoffnung, dem Westreich in naher Zukunft beistehen zu können, schwindet mehr und mehr.
Reichsverweserin Nalda indes ist auf jede Hilfe angewiesen, da ihre Machtposition alles andere als gefestigt ist. Die Lage scheint aussichtsloser denn je.

Gefechte, entweder mit Schwert oder beißendem Spott geführt, Magie, Humor und Spannung, all dies eingebettet in eine wundervolle Kulisse – das Abenteuer geht weiter!

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Der Roman ist sogar noch ein paar Seiten länger als Band 2, der wiederum schon länger war als Band 1. Insgesamt hätte ARÛBIR im Taschenbuchformat 560 Seiten. Man bekommt für den E-Book-Preis von 3,99 Euro also einiges an Lesestoff.

Die Print-Ausgabe von FEYWIND 3 erscheint – sofern alles läuft, wie geplant – im Februar 2021.

Diejenigen, die Gefallen der FEYWIND-SAGA finden, wird es zudem freuen, dass ich bereits 40 Seiten von Band 4 eingetippt habe. Mein Ziel ist es, die Ruhe der Weihnachtszeit zu nutzen, um weiterzuschreiben. Mal sehen, wie viele Seiten es Mitte Januar dann sind.

Ob ich FEYWIND 4 gleich fertigschreibe oder zwischendurch auf den zweiten Band meiner Krimi-Reihe umschwenke, weiß ich im Moment noch nicht. Zudem steht mein Tech-Thriller bei 730 Seiten – und braucht noch einige mehr, bis er fertig ist. Auch die möchte ich irgendwann eintippen.

Man sieht also, der Terminplan für 2021 ist bereits gut gefüllt. Sofern nichts dazwischenkommt, möchte ich 2021 auf jeden Fall FEYWIND 4 sowie den Nachfolger von IUGULUS veröffentlichen. Das wären zwei Neuveröffentlichungen. Dazukommen werden vielleicht sogar die Neuauflagen von DIE EHERNE GARDE und DER LETZTE LILIENREITER. Aber das ist noch nicht spruchreif. Mal sehen.

2020 war auf jeden Fall ein sehr ergiebiges Jahr (schreibtechnisch, sonst war´s aufgrund der derzeitigen Umstände eher nicht so witzig): 730 Seiten Tech-Thriller, 560 Seiten FEYWIND 3, dazu die Relaunches von BLUT UND FEDER und OPERATION THULE. Letzterer hält sich erstaunlich wacker und belegt im Moment Platz 1 in der Amazon-Kategorie „Militärgeschichte“ (Link).

Ich bin auf jeden Fall motiviert, weitere Bücher zu schreiben. Es macht einfach irre Spaß, auch nach all den Jahren noch. Eigentlich sogar noch mehr als früher. :-)

Mir bleibt an dieser Stelle nur, allen, die diese Zeilen lesen, sowohl ein schönes Weihnachtsfest als auch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen – und vor allem Gesundheit!

16. November 2020

Cover Feywind 3

Liebe Leserinnen und Leser,

die Veröffentlichung von FEYWIND 3 rückt näher, und in diesem Post möchte ich Ihnen das - wie ich finde - gelungene Cover präsentieren.

Erscheinen wird Arûbir - Band 3 der Feywind-Saga Anfang/Mitte Dezember.

Das Cover ist fertig, Lektor, Korrektor und Probeleser sind eifrig am Werk, um aus Feywind 3 ein rundes, professionelles und vor allem spannendes Buch zu machen. Man lernt aus den vorigen Veröffentlichungen immer etwas dazu, und so kann ich mit Freude sagen, dass alle Abläufe immer reibungsloser und akkurater über die Bühne gehen.

Da die ersten Kapitel von Feywind 4 bereits fertig geplant sind, werde ich mich noch im November hinsetzen und diese schreiben, damit auch Band 4 eine unterhaltsame Lektüre wird. Wann Band 4 genau erscheinen wird, kann ich natürlich noch nicht sagen, denn jetzt muss erst einmal Band 3 das Licht der Welt erblicken.

Aber auch den zweiten Teil meiner Krimi-Reihe habe ich nicht vergessen. Die Plotphase läuft kommende Woche an, sodass ich hoffe, im Januar damit anzufangen, HAUPTkommissar Karl Seitz wieder ein bisschen herumstänkern zu lassen.

Ich melde mich wieder, sobald FEYWIND 3 zu haben ist.

23. Oktober 2020

Operation Thule ist erschienen

Nachdem OPERATION THULE bereits 2015 in einem Verlag veröffentlicht wurde, der Vertrag aber inzwischen ausgelaufen ist, habe ich dem Buch ein neues Cover sowie ein paar Polituren gegönnt und habe es nun neu herausgebracht.

Zu haben ist es sowohl als E-Book als auch als Print. Hier ist der Link.

Das Buch ist eine (recht actiongeladene) Mischung aus historischem Roman und nordischer Mythologie/Fantasy. Das Setting ist der Zweite Weltkrieg, was vielleicht etwas ungewöhnlich ist, aber wer Indiana Jones mag, der ist mit OPERATION THULE ganz gut bedient, würde ich sagen. :-)

Gleich vorweg: Keine Sorge, es ist keine verkappte Verherrlichung des Dritten Reichs.

Hier ist der Klappentext:

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Ein mysteriöser Sonderbefehl der deutschen Heeresleitung
schickt eine Gebirgsjägereinheit auf ein Himmelfahrtskommando.

Die Soldaten Konrad Hartmann und Daniel Kemper werden nach Finnland abkommandiert. Dort beteiligen sie sich an der deutschen Großoffensive gegen die Sowjetunion.
Rasch jedoch wird den beiden Freunden klar, dass ihr eigentlicher Auftrag ein ganz anderer ist. Ihre Eliteeinheit setzt sich ab, angeführt von SS-Obersturmbannführer Rudolf Krieger und einer seltsamen Frau, die über noch seltsamere Fähigkeiten verfügt.

Obskure Hinweise auf einer Steintafel aus den Zeiten der Wikinger; zwei Raben, die nur von wenigen gesehen werden; undurchdringlicher Nebel, der nicht nur die Sinne narrt - sondern auch die Zeit verschiebt?
Konrad und Daniel stolpern von einer Gefahr in die nächste und schlussendlich auf einen Pfad, den eigentlich kein Sterblicher betreten sollte …

Zweiter Weltkrieg trifft auf nordische Mythologie – ein hartes, explosives Gemisch voller Überraschungen.

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Von OPERATION THULE abgesehen, schreibe ich weiterhin an FEYWIND 3. Momentan steht er bei stattlichen 460 Seiten. Er wird den Titel ARUBIR tragen. Was es damit auf sich hat und wie das Cover aussieht (das bereits fertiggestellt ist), erfahrt ihr im nächsten Update.

Bis dahin alles Gute!

10. Oktober 2020

Fehlendes Kapitel in "Blut und Feder"

Liebe Leserinnen und Leser,

bei einem Update der E-Book-Version von BLUT UND FEDER hat mein Formatierungsprogramm aus unerfindlichen Gründen einfach Kapitel 2 geschluckt. Dies betrifft jene E-Books, die am 8. und 9. Oktober von Amazon heruntergeladen worden sind.

Kapitel 2 muss eigentlich mit "Hoimar kaute auf einer ..." beginnen. Sollte das bei Ihnen nicht der Fall sein, kontaktieren Sie mich bitte unter schreiberling@peterhohmann.net

Sie bekommen natürlich umgehend von mir das vollständige Manuskript zugeschickt.

Der Fehler wurde behoben, das Skript ist wieder, wie es sein soll. Na ja, man lernt nie aus, auf was man alles achten muss ...

Verzeihen Sie bitte die Unannehmlichkeiten!

26. August 2020

Live-Stream!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich möchte kurz auf einen Live-Stream hinweisen, bei dem ich mit meinem Autorenkollegen Arthur Gustav Steyn aus dem Nähkästchen plaudern werde, was die Schreiberei betrifft (Schreiballtag, Self-Publishing, Verlagssuche, neue Projekte usw.)

Stattfinden wird der Live-Stream auf FACEBOOK - und zwar am

Sonntag, 30 August um 19.00 Uhr unter folgendem ...

... LINK (einfach anklicken)

Ich würde mich freuen, wenn sich die/der ein(e) oder andere zuschaltet!

Ansonsten tippe ich weiter an FEYWIND 3. Momentaner Stand: 130 Seiten.

Stay tuned!

10. August 2020

FEYWIND 3

Kleines Update aus dem Sommerloch!

Ich versuche, die Sommerferien für die Schreiberei zu nutzen. Bislang gelingt mir das ganz ordentlich. Nach oben hin ist natürlich immer Luft, aber ich bin froh, dass ich mit dem Schreiben von FEYWIND 3 begonnen habe. Aktuell sind 40 Seiten eingetippt. Läuft ganz gut (subjektive Einschätzung).

FEYWIND 3 bedeutet allerdings auch, dass ich meinen Tech-Thriller bei Seite 720 unterbrochen habe. Nicht weil er mir nicht gefällt, sondern weil ich den neuen Feywind-Band als Priorität erachte. Wenn ich jetzt nicht anfange, schaffe ich es nicht mehr, das Buch wie angekündigt noch in diesem Jahr herauszubringen. Am Tech-Thriller werde ich nach Feywind 3 ein bisschen weiterschreiben, ehe ich erneut den Kurs wechseln und den zweiten Teil meiner Krimi-Reihe angehen werde. Nach dem zweiten Krimi-Band wird dann Feywind 4 an Angriff genommen. Man sieht, 2021 ist eigentlich auch schon vollgepackt.

Insgesamt habe ich dieses Jahr auch genutzt, um meine Schreiberei zu verbessern. Dies hat ebenfalls hohe Priorität. Klar habe ich durch das Schreiben ja doch so einiger Bücher inzwischen eine gewisse Kilometerzahl auf dem Tacho. Diese Erfahrung jedoch reicht nicht aus, um einfach so, ohne große Anstrengung, besser zu werden. Man muss ganz genau hinschauen, wo man noch an den Stellschrauben drehen kann. Geholfen hat mir hierbei Florian Führen, ein unglaublich fähiger Story- und Stilistikcoach, der sich einen Batzen meines Tech-Thrillers gekrallt und diesen auf Herz und Nieren geprüft hat. Seine Anmerkungen waren sehr, sehr hilfreich. Das Tolle: Ich kann das Gelernte gleich bei Feywind 3 anwenden. Fühlt sich gut an.

Mein Ziel: Feywind 3 soll der beste Band der Feywind-Saga werden. Jedes andere Ziel wäre auch witzlos. Man muss immer versuchen, noch eine Schippe draufzulegen.

Allgemein bin ich bestrebt, meine Schreiberei immer weiter zu optimieren, ohne dass es in Stress ausartet. Meine Motivation ist immer noch hoch - möge es so bleiben. Zu dieser Optimierung gehört nicht nur, dass ich das Schreiben an sich verbessere, sondern auch die gesamten Abläufe, die damit einhergehen. Das heißt auch, so einige Dinge in andere fähige Hände zu übergeben. Ich habe sehr talentierte Cover-Designer zu Hand, dazu gewissenhafte und wunderbare Testleserinnen und -leser.

Hinzugekommen ist außerdem eine Korrektorin, die sich um die Rechtschreibfehler kümmert, die ich leider immer noch in nicht unerheblicher Anzahl in meinen Skripten unterbringe (Zwar bin ich, was Orthografie und Kommasetzung betrifft, ganz gut, würde ich sagen, doch wenn man einen Flüchtigkeitsfehler einbaut, ist die Gefahr groß, dass man ihn beim Probelesen einfach nicht entdeckt). Insgesamt ist es schon besser geworden, aber wenn da jemand, der das professionell macht, nochmals drüberschaut, dann knallt das einfach viel mehr.

Die werte Dame, die sich dieser Aufgabe annimmt, ist Nina Stietzel. Sie hat sich bereits um IUGULUS gekümmert (der übrigens super Bewertungen absahnt) und wird auch bei FEYWIND 3 an Bord sein.

Das war es auch schon. :-)

Bleibt gesund und genießt die heißen Tage!

Ich tauch´ wieder in FEYWIND 3 ab. :-)

 

13. Juni 2020

IUGULUS ist erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß, dass es wahrscheinlich etwas ungewöhnlich ist, als Fantasy-Autor einen Krimi zu schreiben, aber - ich habe es einfach getan. :-)

Wichtigster Aspekt des ganzen Projekts: Es hat unglaublich Spaß gemacht, sich in einem gänzlich anderen Genre zu bewegen, als ich es sonst gewohnt bin. Das Gute: Die Schreibtechniken bleiben ja irgendwie doch dieselben, und ob man nun einen magisch begabten Bösewicht erstellt, der einen Dachschaden hat, oder einen Kommissar, der einen Dachschaden hat - nun ja, so viel Unterschied besteht dann gar nicht beim Schreiben. :-)

Lange Rede, kurzer Sinn: Der erste Roman meiner auf drei Bände ausgelegten Krimireihe um den knurrigen Ermittler Karl Seitz ist erschienen und trägt den Titel IUGULUS.


Äußerst erfreulich ist, dass es bei dieser Veröffentlichung keine Wartezeit für den Print gegen wird, sprich: Sowohl E-Book als auch Print sind erhältlich. Hier der Link zu E-Book und Print-Ausgabe.

Der Klappentext von IUGULUS:

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Launisch, aufbrausend und bissiger als ein Yorkshire Terrier mit Tollwut – nein, nicht der Mörder, sondern Karl Seitz, Hauptkommissar der Münchener Mordkommission: Vor ihm zittern nicht nur Kriminelle, sondern auch die eigenen Kolleginnen und Kollegen.

Bereits nach dem ersten Mord – einer Steinigung – ahnen Seitz und seine Assistentin Maria Strobl, dass dies nur der Beginn einer Reihe grausamer Tötungsdelikte ist. Sie sollen recht behalten. Trotz ihrer Ermittlungen bleiben sowohl der Serientäter selbst als auch sein Motiv lange Zeit im Verborgenen. Persönlicher Rachefeldzug? Religiöser Wahn? Die pure Lust am Töten? Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen den Opfern keinerlei Verbindung zu bestehen scheint.
Je länger sich die Suche zieht, desto mehr gerät Seitz unter Druck, vor allem, als er merkt, dass der Fall nicht einmal vor seinem Privatleben Halt macht – und der Mörder ebenso wenig.

IUGULUS – unerwartete Wendungen, Gänsehaut-Momente sowie humorvolle Passagen, dazu eine Prise Lokalkolorit: Begleiten Sie Karl Seitz bei seinem ersten Fall!

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Nun hoffe ich, dass jene Leserinnen und Leser, die meine phantastichen Bücher gelesen haben, sich auch für meinen Krimi erwärmen können.

Karl Seitz - der wie gesagt bissiger ist als ein Yorkshire Terrier mit Tollwut - wartet auf Sie! :-)

14. Mai 2020

It´s time for some crime ...

Ein kleines Update von mir an dieser Stelle:

  1. Mein Tech-Thriller nähert sich der 500-Seiten-Marke - und kein Ende in Sicht.
  2. Feywind: Die bisherigen zwei Bände der FEYWIND-Saga werden auch als Hörbuch erscheinen. Der erste Band wird bereits eingelesen. Da freue ich mich schon drauf. :-) Die Planungen zum Schreiben von Band 3 werden im Juni beginnen.
  3. Im Laufe der nächsten ein, zwei Wochen wird die Print-Version von BLUT UND FEDER erscheinen.
  4. !!! NEUIGKEIT !!! Dieser Punkt 4 kommt wahrscheinlich überraschend, aber: Im Juni wird ein weiteres Buch von mir erscheinen - diesmal aber keine Fantasy, sondern ein Krimi/Thriller. Ja, ganz richtig gehört: ein Krimi. Da hatte ich eine Idee, und die musste einfach raus. Das Buch befindet sich im letzten Korrektur-Durchgang, und auch das Cover wird gerade erstellt. Es ist der erste Teil einer auf bislang 3 Bände ausgelegten Krimi-Reihe um den knurrigen Ermittler Karl Seitz. Weitere Infos folgen in Kürze.

Damit man bereits einen kleinen Eindruck bekommt, poste ich hier mal den Beginn des Romans:

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Nur ein Traum?

Blaue Augen, ein zwiefacher Sog, dem er sich nicht zu entziehen vermochte. Groß waren sie, makellos, die Pupillen geweitet. Ohne zu blinzeln fixierten sie ihn, nagelten ihn fest. Es gab nur eine Möglichkeit: Man musste in ihnen ertrinken, man hatte das Gefühl, das eigene Leben schwämme darin. Ein gemeinsames Leben. Ein glückliches Leben.
Er fühlte sich zwischen Werden und Vergehen gefangen, sein Sinn ging wunderbaren Traumbildern nach. Nähe, Liebe, Kinderlachen – ein Strom aus Glückseligkeit, der bis in den letzten Winkel seines Ichs drang. Je länger er unter dieser Augen Bann stand, desto mehr Dinge sah er. Er meinte, die Iriden wären eine Nacht voller Sterne, er meinte, Einsprengsel aus Bernstein schimmerten in den Augen. So wundervoll, so schön. Einbetten wollte er sich in dieses Gefühl, dass zwei Seelen sich anblickten, die einfach zusammengehörten. Die nicht in den Mahlstrom des Alltäglichen gesaugt wurden, die weit über dem Gewöhnlichen schwebten. Weit über dem Vergänglichen. Weit über dem Sterblichen.
Sie waren zwei Tränen auf der Wange der Ewigkeit.
Dann spürte er etwas anderes, etwas Störendes.

***

Maria unterdrückte ein Stöhnen. Es war angesiedelt zwischen wirklichem Schmerz sowie Entrüstung ob der eigenen Dämlichkeit.„So eine Kacke“, murmelte sie und bereitete sich mental darauf vor, was es bedeutete, in ihrem Zustand in die Knie zu gehen und die hinuntergefallene Akte aufzuheben. Blätter hatten sich gelöst und waren herausgerutscht. Das würde das reinste Martyrium werden. Unvorstellbare Qualen würde sie ausstehen müssen.
Ein Engel kam herbei und half ihr.
Gut, es war ein übergewichtiger Engel, der ein Judas-Priest-Shirt trug, das lange, etwas verfilzte Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte und einen gabelartigen Goatee präsentierte, der ihrer Meinung nach einen Beschnitt nötig hatte oder besser gleich entfernt werden sollte.
Trotzdem war Maria heilfroh, als der Engel sich bückte, die Blätter in die Akte stopfte und ihr diese reichte.
Sie lächelte, obwohl selbst diese winzige Mimik ausreichte, um den Takt dieser nachgerade widerlichen Maschinerie in ihrem Kopf zu beschleunigen, deren einzige Aufgabe darin bestand, ein ganz übles Pochen hinter den Schläfen zu erzeugen. „Danke, Benny, du bist der Beste.“
Er musterte sie kurz, aber interessiert. „Geht´s dir nicht gut? Bist ein wenig blass um die Nase. Soll ich dir einen Kaffee bringen?“
„Das wäre der absolute Wahnsinn“, erwiderte sie. „Vielleicht habe ich mir ja etwas eingefangen oder so.“
„Kein Problem. Habe eh gerade nix zu tun.“
„Super.“
Maria schleppte sich zu ihrem Platz, ließ sich in Zeitlupentempo in den Bürostuhl sinken, platzierte die Akte neben der Computertastatur, schmiegte den Rücken gegen die Lehne und schloss für einen Moment die Augen.
Schwindel.
Sie riss die Lider auf und atmete mehrmals tief ein und aus. Eines war klar: Sollte sie nochmals reihern, wäre sie tot. Ihr Kopf würde explodieren. Man würde ihre Leiche zum Kalkrieder in die Rechtsmedizin schaffen. Der würde sie nicht mal aufschneiden müssen, sondern anhand des Gestanks, der ihrer Speiseröhre entwich, sofort wissen, was los war.
Tod durch Hangover.
Bier und Wodka-Bull. In unerhörten Mengen.
„Das war einfach zu krass“, wisperte sie und schwor sich in diesem Moment, nie wieder auch nur einen Tropfen Alkohol zu trinken. Diese scheiß After-Work-Party mit ihren Freundinnen! Nein, mit diesen elenden Teufelsweibern, die sie so hundsgemein abgefüllt hatten!
Des ist ja so genial, dass du nun Kommissarin bist! Des freut uns voll!
„Ja, vielen Dank auch …“
So ein verdammter Overkill.
Sie unterdrückte ein Seufzen und schaute auf den Bildschirmschoner, auf dem der Schriftzug Mordkommission München um die eigene Achse rotierte, ein Anblick, der sofort das Rührgerät in ihrem Magen in Gang setzte. Sachte bewegte sie den Oberkörper nach vorne und stupste die Maus an.
Der Bildschirmschoner erlosch und machte der Windows-Oberfläche Platz. Das Hintergrundbild zeigte ihre Freundinnen und sie bei der Faschingsfeier dieses Jahr.
„Ihr elenden Hexen …“ Flehend sah sie zur Uhr in der Taskleiste. Kurz vor drei Uhr nachmittags. Noch zwei Stunden, dann Wochenende.
Der Gedanke an ihr Bett erfüllte sie mit wohligem Schaudern.
Morgen wäre alles besser.
Sie schluckte das eklige Gefühl von Galle und erbrochenem Energy-Drink zurück und schaute auf die Akte.
Fall abgeschlossen. Nur gut, dass sie gestern die letzten Zeilen getippt und heute nur alles hatte ausdrucken müssen. Den Rest der Zeit hatte sie damit verbracht, im Zwei-Stunden-Takt möglichst geräuscharm in die Toilette zu kotzen.
„Und hier der Kaffee für die fesche Dame“, sagte Benny und reichte ihr eine Tasse, aus der sich fachmännisch aufgeschäumter Cappuccinoschaum wölbte.
Sie schenkte ihm ein Lächeln. „Danke.“
„Was steht heute noch an?“, fragte er, fügte jedoch rasch hinzu: „Dienstlich, meine ich.“
Maria lachte, jedoch nur kurz, da ihr ein kleiner, fieser Kobold einen glühenden Nagel durch die Schädeldecke jagte. „Die Akte beim Chef abgeben“, sagte sie und seufzte.
Benny schaute über den Computermonitor hinweg zum Büro besagten Chefs, Karl Seitz mit Namen, dessen Laune jedes Mal, wenn das Wochenende vor der Tür stand, unerklärlich mies war.
„Heute ist Freitag.“
Zwei Blöde, ein Gedanke, rezitierte Maria in Gedanken den Lieblingsspruch von Lilly, ihrer besten Freundin.
Nein, eine Hexe wie all die anderen auch!
Fast hätte sie gelacht, besann sich jedoch ihres Brummschädels wegen eines Besseren.
Benny räusperte sich. „Du, ich will ja nix sagen, aber …“ Aus einer Beintasche seiner Armee-Hose förderte er eine Kaugummipackung zutage, zog einen Streifen heraus und legte diesen auf die Akte. „Du stinkst wie ´ne Schnapsbrennerei.“
Mit einem Schlag musste sie sich zusammennehmen, dass sie nicht losheulte. Da war sie endlich dort, wo sie sich seit dem Abitur hingeträumt hatte – und sie hatte nichts Blöderes zu tun, als sich abzuschießen und mit einer Alkoholfahne in die Arbeit zu steuern. Machte sicherlich einen tollen Eindruck!
Herrgott, jetzt reiß dich zusammen! Wer saufen kann, der kann auch arbeiten!
„Das ist etwas … aus dem Ruder gelaufen gestern. Wollte ich gar nicht.“
Benny grinste. „Ich sag´s keinem.“
Maria nahm die Tasse, führte sie an die Lippen, trank, seufzte und leckte sich den Schaum von der Oberlippe – was Benny offensichtlich gefiel, denn er beobachtete sie eingehend und hatte einen leicht verträumten Ausdruck im Gesicht.
„Ist irgendetwas?“
Er zuckte zusammen. „Nö, was denn? Ähm, also viel Spaß beim Seitz. Und schönes Wochenende“, murmelte er und zog sich zurück.
„Jo, dir auch.“
Stand Benny auf sie? Zwar war er nett und auch zuvorkommend, aber trotz aller inneren Werte konnte sie weder mit seiner Haar- und Barttracht noch mit seinem Kleidungsstil etwas anfangen. Dazu kam, dass er nach eigenem Bekunden ein Faible für Online-Rollenspiele hatte und Sport rein gar nichts abgewann. War zwar nicht verwunderlich, wenn man seine Brötchen als IT-Freak verdiente, man sich also den ganzen Tag mit dem Knacken von Handy- und Computerpasswörtern befasste, nur eben auch nicht gerade das, was die meisten Frauen als besonders anziehend erachteten.
Genauso wenig gefiel ihr allerdings Clemens Dillhager, der so ziemlich das genaue Gegenteil von Benny war: immer adrett gekleidet, die Haare gestylt, Duftwasser, smart, ein fein getrimmter Kinnbart. Clemens, der mit ihr und Seitz eines der Ermittlertrios der Mordkommission bildete, war ihr einfach zu glatt. Und auch etwas zu luschig, denn er hatte im Grunde null Bock auf gar nix, obwohl er sich gern damit brüstete, den absoluten Riecher zu besitzen, was Mordmotive und dergleichen anging. Ein Dampfplauderer eben: So nannte man solche Typen in Bayern. Außerdem war er verheiratet und hatte vor einem halben Jahr eine Tochter bekommen. Heute war sein letzter Tag der zweimonatigen Elternzeit, die er genommen hatte. Am Montag würde er zurückkehren, was Maria nicht in einen Begeisterungstaumel versetzte, sie aber auch nicht störte. Sie kamen ordentlich miteinander aus, und das reichte, um effektiv zusammenzuarbeiten.
Sie trank den Cappuccino aus, wickelte den Kaugummi aus dem Stanniol und schob ihn in den Mund. Nachdem sie fünf Minuten konzentriert darauf herumgekaut hatte, warf sie ihn in den Mülleimer und hauchte sich verstohlen in die Hand: Wenn überhaupt, dann eine kaum wahrnehmbare Note von Wodka.
Sie nahm die Akte und stand auf. Ihr Magen rumorte leicht, doch es war auszuhalten. Sie straffte ihre Haltung und strebte mit gespieltem Eifer zu Seitz҆ Büro. Nein, Karls Büro. Am Montag, nachdem er ihr die Urkunde überreicht hatte, bot er ihr im selben Atemzug das Du an. War auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig.
Karl residierte in einem angrenzenden Raum, der vormals abgetrennt gewesen war durch eine Tür. Die jedoch hatte er vor einigen Wochen aus den Angeln gehoben und irgendwo im Keller verstaut. Den Grund dafür kannte Maria nicht. Ehrlich gesagt konnte sie des Öfteren nicht ergründen, geschweige denn nachvollziehen, was Karls Beweggründe waren, dies und jenes zu tun. Oder eben nicht zu tun.
Sie klopfte gegen den Türrahmen, wartete auf eine Reaktion. Da diese ausblieb, spechtete sie um die Ecke: Karl war nicht an seinem Arbeitsplatz. Statt abzudrehen und ihn zu suchen, verharrte Maria und ließ ihren Blick über den U-förmigen Schreibtisch wandern, auf dem Chaos herrschte wie in einer Grabbelkiste beim Ein-Euro-Discounter: einzelne Blätter, dem Anschein nach wahllos verteilt, neben dem Monitor ein schiefer Turm aus Ordnern, der von einem massiven Locher gestützt wurde, eine offene Blechdose, in der sich unzählige Stifte befanden, von denen, wie sie Karl kannte, bestimmt kaum einer schrieb. Gekrönt wurde die Unordnung von einem Mosaik verschiedener Post-its, neongelb oder grelles Orange, die an allen erdenklichen Stellen pappten – mindestens ein Dutzend davon am Monitorgehäuse – und natürlich nicht nur eine Telefonnummer oder ein Schlagwort aufwiesen, sondern so vollgekritzelt waren, dass man der Kryptologie kundig sein musste, um sie lesen zu können. Trotzdem übte diese Unordnung eine groteske Faszination aus, da Maria nicht verstand, wie man inmitten dieses Tohuwabohus irgendetwas fand, geschweige denn in der Lage war, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Sie wäre in diesem papierenen Schlachtfeld hoffnungslos verloren. Einen Moment überlegte sie, ihm die Akte einfach auf die Computertastatur zu legen, den einzigen Bereich, der frei von Zetteln war. Nein, er hatte gesagt, sie solle ihm die Akte persönlich vorbeibringen. Ihr letzter Blick fiel auf das Familienfoto, das Karl und rechts neben ihm seine zwei Kinder zeigte. Zu Karls Linken befand sich eine weitere Person, die man allerdings nur erahnen konnte, da sie durch einen schwarzen Panzertape-Streifen vollständig verdeckt war, ähnlich der „Zensiert“-Balken in Zeichentricksendungen.
Jeder im Dezernat wusste, was los war, doch keiner sprach es an. Zumindest nicht in Karls Beisein. Trotzdem waren in den letzten zwei Jahren so viele Gerüchte ins Kraut geschossen, dass Maria den Eindruck hatte, es gab mehr Verschwörungstheorien über Karls Frau als über Area 51.
Sie ging zurück in ihr Büro und genoss die Stille, da Clemens nicht da war, nahm nach ein paar ruhigen Atemzügen die leere Tasse und brachte sie in die kleine Küche des Morddezernats, das in diesem Stock des weitläufigen Gebäudes untergebracht war. Natürlich piepte die Spülmaschine.
Maria unterdrückte ein Seufzen. Diese Woche war sie zum Küchendienst eingeteilt. Verdammte Axt! Sie öffnete die Klappe und schaltete die Maschine aus. Statt auszuräumen stellte sie ihre Tasse in die Spüle, wo sich bereits einige ihrer ausgetrunkenen Artgenossen drängten. Später. Wenn sie sich jetzt darum kümmerte, in der Küche klar Schiff zu machen, würde sie beim Gespräch mit Karl wahrscheinlich umkippen.
Nachdem sie hinaus in den Gang geblickt hatte – keiner da –, steuerte sie auf das ehemalige Büro von Katrin Fischbach zu, die sich vor ein paar Wochen hatte versetzen lassen. Im Moment war es ungenutzt, aber Maria vermutete, dass Karl dort war, um sich – wie jeden Freitag – die Vermisstenanzeigen reinzuziehen. Spielte dabei wirklich Hoffnung eine Rolle? Oder Selbstgeißelung?
Sie begab sich zum Ende des Korridors, passierte dabei zwei weitere Büros sowie Bennys Rechnerhöhle, in der offene Computergehäuse herumlagen, aufgeschraubte Laptops, auf einem Tisch ein Berg aus Handys. Am jenseitigen Ende seines Büros befand sich ein schwarzer, halbrunder Schreibtisch mit sage und schreibe drei großen Flachbildschirmen. Benny selbst nannte ihn Kommandobrücke. Auf Maria wirkte der Platz eher wie eine Festung, denn man sah nur die Rückseite der Monitore und kaum etwas von Benny selbst. Sobald allerdings jemand den Raum betrat, linste er argwöhnisch durch die Lücken der Bildschirme, um mitzubekommen, wer sein Reich aus Festplatten und Grafikprozessoren betrat, ähnlich einem Drachen, der über seinen Goldschatz wachte. Es gab ein paar Thesen, weshalb Benny so erpicht darauf war, dass ihm niemand auf die Displays schaute: Karl meinte, er ziehe sich ab und an Pornos rein; Clemens, er gucke sich während der Arbeit die ganze Zeit Videos von Metal-Bands an. Maria war überzeugt, dass er Computerspiele zockte. Im Moment saß Benny in seinem ergonomischen Drehsessel und telefonierte, während er mit der freien Hand eine kleine Yoda-Figur aus Gummi knetete. Das machte er, hatte er einmal erklärt, um seine vom Mausklicken verkrampften Finger zu lockern.
Leise huschte Maria vorbei und erreichte Fischbachs ehemaliges Büro. Ihr Name war inzwischen entfernt worden, doch damit allein ließ sich die Erinnerung an sie nicht tilgen. Sie war eine verdammt gute Polizistin gewesen, kompetent, freundlich, aber auch durchsetzungsfähig, wenn es sein musste. Sie und Seitz waren ein perfektes Gespann gewesen, ein Duo Infernale, das eine Aufklärungsquote vorwies, von der die anderen Teams nur träumen konnten. Seitz: unorthodox, sperrig, doch auf seine Art genial. Fischbach: kühl, rational und mit einem Verstand gesegnet, der exakter arbeitete als eine Breitling.
Maria atmete durch, straffte sich und klopfte an der Tür. Schade, dass es dieses Duo nicht mehr gab. Sie, Maria, hatte davon profitiert, ihre Lernkurve war durch die Decke gegangen, sie hatte jedes Wort, jede Vorgehensweise verinnerlicht.
„Was denn?“, kam es gereizt durch die Tür.
„Ich bin´s, Maria. Habe die fertige Akte.“
Sie hatte die Hand auf der Klinke, zögerte jedoch, da Karl sie nicht hereinbat. Heute ritt ihn der Teufel offenbar wieder richtig, Freitag hin oder her. Kein Wunder, dass Katrin Fischbach es irgendwann nicht mehr mit ihm ausgehalten hatte. Seit ihrem Weggang pendelte er noch viel schlimmer zwischen den Extremen, als wäre sie eine Art Notfallsicherung gewesen, die ihn beizeiten vor der Kernschmelze gerettet hatte. Wenn nun der Reaktor überhitzte, gab es keine Notfallabschaltung mehr, sondern nur den GAU.
„Komm rein.“
Sie drückte die Klinke. Augen zu und durch …
Karl saß vor dem Rechner und stierte auf den Monitor, die rechte Hand auf der Maus, die linke strich über den schwarzen Schnauzer, den Maria genau wie Bennys Goatee als optischen Unfall einstufte. Er trug ein schwarzes Polo-Shirt, aus dem es die Oberarme herausdrückte wie überdimensionierte Weißwürste, die Muskeln zwar zu erahnen, doch begraben unter einem Speckmantel. Im Sozialraum gab es ein Album, das Schnappschüsse aus dem Polizeisport zeigte. Auf einigen Bildern war auch Seitz … also Karl zu sehen, ein bisschen jünger zwar, trotz des untersetzten Körperbaus allerdings durchtrainiert, Stiernacken, dicke Muskelstränge.
Maria stand jetzt vor dem Schreibtisch und kam sich wie damals vor, in der Schule, beim Rattleder, der einen Pik auf sie gehabt hatte. Einmal hatte er sie fünf Minuten vor der ganzen Klasse vor dem Pult Spalier stehen lassen, ohne sie zu beachten.
Nicht aufregen, Maria, bleib gelassen …
„Leg´s hin“, sagte Karl abwesend und drehte mit dem Zeigefinger das Scrollrädchen der Computermaus.
Sie warf ihm die Akte neben den Monitor, machte auf dem Absatz kehrt und steuerte schnurgerade die Tür an. Nicht weiter schlimm, wenn er heute das Arschloch rauskehrte. Bock auf reden hatte sie sowieso keinen.
„Magst ein Bier?“
Seine Stimme erwischte sie im Rücken, unerwartet und schneidend wie ein aus dem Hinterhalt heranzischender Wurfstern.
Sie blieb stehen, drehte sich langsam herum – und verfluchte sich dafür, dass ihr eine Blutwelle ins Gesicht schwappte.
„Danke, aber nicht im Dienst, Chef.“ Sollte flapsig klingen, klappte jedoch nicht, weil ihr der plötzliche Druck in der Kehle das Gesagte eine Oktave höher rausquetschte.
„Aber gerne am Abend davor, oder?“
Sie schluckte. „Was ich abends mache, ist ja wohl meine …“
„Nicht wenn Clemens in Elternzeit ist – und ich jemanden brauche, der zu hundert Prozent einsatzfähig ist!“
Welcher Arsch hatte geplappert?
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13. April 2020

Blut und Feder ist erschienen

Durch die Ausgangsbeschränkung schaffe ich es tatsächlich mal, bei einer Buchveröffentlichung den vorab abgesteckten Zeitrahmen einzuhalten. Also, ich verkünde hiermit feierlich: Das E-Book von BLUT UND FEDER ist nun erhältlich!


Hier der Link zum E-Book: Blut und Feder

Mit seinen 640 Seiten ist das Buch perfekt geeignet, um sich während des Lockdowns die Zeit zu vertreiben. Wer dann auch noch verschmerzen kann, dass es ziemlich fies und blutig zugeht (aber zumindest Hoffnung auf ein gutes Ende besteht), und wer die Sagenwelt der Edda faszinierend findet, der kann hier beherzt zugreifen.

Der Klappentext:

Alles hat seinen Preis – Glück, Liebe, Hoffnung. Eines Tages muss diese Schuld beglichen werden – und manchmal muss man viel mehr geben, als man einst bekam …

Ein düster angehauchter Fantasy-Roman im historischen Kontext Germaniens, einer Epoche voller Mythen, Legenden und gefährlicher Magie. Das Christentum breitet sich aus, doch die alten Götter wie Odin und Thor sind weiterhin stark. Dämonische Kräfte sind am Werk – auch wenn die schlimmsten Dämonen jene in Menschengestalt sind.

Hoimar ist ein Ausgestoßener, ein Verfluchter, der angeblich Unheil bringt und deswegen sterben soll. Eine geheimnisvolle Frau aber bewahrt ihn vor dem sicheren Tod. Fortan glaubt er, sein Leben würde sich zum Guten wenden, denn er ist in Sicherheit – und verliebt in seine Retterin.
Doch diese Annahme ist ein Trugschluss: Er verfängt sich im Netz dunkler Begierde, unheilvoller Magie und eines sich ausbreitenden Konflikts, der nicht nur ihn vernichten könnte, sondern alles, an was er glaubt und was er liebt.

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Die Print-Version des Buches erscheint – wie immer – ein bis zwei Monate später, also wahrscheinlich im Juni.

Mein Tech-Thriller ist inzwischen auf 400 Seiten angewachsen. Nach der gut einwöchigen Schreibpause aufgrund des Vorbereitens von BLUT UND FEDER für die Veröffentlichung werde ich nun wieder in die Tasten hauen, um den Tech-Thriller hoffentlich bis Juli/August zu beenden, damit ich dann sofort mit den Planungen für Feywind 3 beginnen kann.

Das war es fürs Erste von meiner Seite. Bleibt gesund!

29. Februar 2020

Das Gaspedal ...

... habe ich seit Jahresbeginn ordentlich durchgetreten, sodass mein derzeitiges Projekt, der Tech-Thriller, inzwischen auf Seite 270 steht. Da es ein doch recht komplexer Plot ist, werden noch einige hundert Seiten hinzukommen. :-) Auf jeden Fall macht dieses Projekt einen Riesenspaß! Ich hoffe, dass es in dieser Geschwindigkeit weitergeht, denn ich habe dieses Jahr einiges vor.

Beschwingt bin ich natürlich durch die vielen Leserinnen und Leser, die sich im Moment den beiden Teilen der FEYWIND-Saga widmen. Gerade das E-Book von Band 1 erlebt eine Renaissance und tummelt sich seit Anfang Januar in den TOP 10 der verschiedenen Fantasy-Kategorien auf Amazon. Auch die tollen Bewertungen und Rezensionen, die beide Bände in letzter Zeit erhalten haben, stimmen mich natürlich glücklich. Hier der Link zu Band 1 und Band 2.

Dadurch, dass die FEYWIND-Saga so durchstartet, werde ich nach dem Fertigstellen des Tech-Thrillers mit dem Plotten von Feywind 3 beginnen. Schreibbeginn wird hoffentlich im Sommer sein, sodass der angesetzte Veröffentlichungstermin von Band 3 wie angekündigt Ende 2020/Anfang 2021 eingehalten wird.

Abgesehen von Feywind und Shnurk geistert mir seit einigen Wochen ein ganz neues Epos durch den Kopf. Dazu möchte ich noch nichts verraten, doch es fixt mich jetzt schon gewaltig an. Wann ich mich an diese (sehr umfangreiche) Saga wagen werde, kann ich momentan nicht sagen. Es ist nur ein Ideensteinbruch, mehr nicht, und doch habe ich dieses Prickeln in den Fingerkuppen, das mir sagt: Schreib diese Bücher!

Da es bis Feywind 3 noch ein bisschen dauern wird (ich möchte die bislang schöne Saga auf keinen Fall durch einen Schnellschuss versauen), wird es Ende März/Anfang April ein neues Buch von mir geben, und zwar BLUT UND FEDER. Es gab dieses Buch zwar schon einmal (damals unter dem Titel "Die Augen der Hexe"), doch liste ich es dennoch als Neuveröffentlichung, weil es nicht mal einen ganzen Monat auf dem Markt war, ehe der Verlag dicht gemacht hat. Das Cover von BLUT UND FEDER ist in diesem Post zu sehen. Klappentext und weitere Infos folgen kurz vor der Veröffentlichung.

Jüngst ist außerdem ein weiterer Podcast erschienen, in dem ich mich mit dem Chef von OHRBEIT übers Schreiben unterhalte. Zu hören ist er hier

So, ich muss dann mal am Tech-Thriller weiterschreiben. :-)

Bis demnächst!

Der AutorMail

Schreibt Fantasy, Science-Fiction und alles, was irgendwo dazwischen herumschwirrt - Hauptsache, das Genre lässt sich dem Oberbegriff "Phantastik" zuordnen. Viel Spaß beim Stöbern! :-)

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