13. Juni 2020

IUGULUS ist erschienen!

Liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß, dass es wahrscheinlich etwas ungewöhnlich ist, als Fantasy-Autor einen Krimi zu schreiben, aber - ich habe es einfach getan. :-)

Wichtigster Aspekt des ganzen Projekts: Es hat unglaublich Spaß gemacht, sich in einem gänzlich anderen Genre zu bewegen, als ich es sonst gewohnt bin. Das Gute: Die Schreibtechniken bleiben ja irgendwie doch dieselben, und ob man nun einen magisch begabten Bösewicht erstellt, der einen Dachschaden hat, oder einen Kommissar, der einen Dachschaden hat - nun ja, so viel Unterschied besteht dann gar nicht beim Schreiben. :-)

Lange Rede, kurzer Sinn: Der erste Roman meiner auf drei Bände ausgelegten Krimireihe um den knurrigen Ermittler Karl Seitz ist erschienen und trägt den Titel IUGULUS.


Äußerst erfreulich ist, dass es bei dieser Veröffentlichung keine Wartezeit für den Print gegen wird, sprich: Sowohl E-Book als auch Print sind erhältlich. Hier der Link zu E-Book und Print-Ausgabe.

Der Klappentext von IUGULUS:

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Launisch, aufbrausend und bissiger als ein Yorkshire Terrier mit Tollwut – nein, nicht der Mörder, sondern Karl Seitz, Hauptkommissar der Münchener Mordkommission: Vor ihm zittern nicht nur Kriminelle, sondern auch die eigenen Kolleginnen und Kollegen.

Bereits nach dem ersten Mord – einer Steinigung – ahnen Seitz und seine Assistentin Maria Strobl, dass dies nur der Beginn einer Reihe grausamer Tötungsdelikte ist. Sie sollen recht behalten. Trotz ihrer Ermittlungen bleiben sowohl der Serientäter selbst als auch sein Motiv lange Zeit im Verborgenen. Persönlicher Rachefeldzug? Religiöser Wahn? Die pure Lust am Töten? Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen den Opfern keinerlei Verbindung zu bestehen scheint.
Je länger sich die Suche zieht, desto mehr gerät Seitz unter Druck, vor allem, als er merkt, dass der Fall nicht einmal vor seinem Privatleben Halt macht – und der Mörder ebenso wenig.

IUGULUS – unerwartete Wendungen, Gänsehaut-Momente sowie humorvolle Passagen, dazu eine Prise Lokalkolorit: Begleiten Sie Karl Seitz bei seinem ersten Fall!

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Nun hoffe ich, dass jene Leserinnen und Leser, die meine phantastichen Bücher gelesen haben, sich auch für meinen Krimi erwärmen können.

Karl Seitz - der wie gesagt bissiger ist als ein Yorkshire Terrier mit Tollwut - wartet auf Sie! :-)

14. Mai 2020

It´s time for some crime ...

Ein kleines Update von mir an dieser Stelle:

  1. Mein Tech-Thriller nähert sich der 500-Seiten-Marke - und kein Ende in Sicht.
  2. Feywind: Die bisherigen zwei Bände der FEYWIND-Saga werden auch als Hörbuch erscheinen. Der erste Band wird bereits eingelesen. Da freue ich mich schon drauf. :-) Die Planungen zum Schreiben von Band 3 werden im Juni beginnen.
  3. Im Laufe der nächsten ein, zwei Wochen wird die Print-Version von BLUT UND FEDER erscheinen.
  4. !!! NEUIGKEIT !!! Dieser Punkt 4 kommt wahrscheinlich überraschend, aber: Im Juni wird ein weiteres Buch von mir erscheinen - diesmal aber keine Fantasy, sondern ein Krimi/Thriller. Ja, ganz richtig gehört: ein Krimi. Da hatte ich eine Idee, und die musste einfach raus. Das Buch befindet sich im letzten Korrektur-Durchgang, und auch das Cover wird gerade erstellt. Es ist der erste Teil einer auf bislang 3 Bände ausgelegten Krimi-Reihe um den knurrigen Ermittler Karl Seitz. Weitere Infos folgen in Kürze.

Damit man bereits einen kleinen Eindruck bekommt, poste ich hier mal den Beginn des Romans:

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Nur ein Traum?

Blaue Augen, ein zwiefacher Sog, dem er sich nicht zu entziehen vermochte. Groß waren sie, makellos, die Pupillen geweitet. Ohne zu blinzeln fixierten sie ihn, nagelten ihn fest. Es gab nur eine Möglichkeit: Man musste in ihnen ertrinken, man hatte das Gefühl, das eigene Leben schwämme darin. Ein gemeinsames Leben. Ein glückliches Leben.
Er fühlte sich zwischen Werden und Vergehen gefangen, sein Sinn ging wunderbaren Traumbildern nach. Nähe, Liebe, Kinderlachen – ein Strom aus Glückseligkeit, der bis in den letzten Winkel seines Ichs drang. Je länger er unter dieser Augen Bann stand, desto mehr Dinge sah er. Er meinte, die Iriden wären eine Nacht voller Sterne, er meinte, Einsprengsel aus Bernstein schimmerten in den Augen. So wundervoll, so schön. Einbetten wollte er sich in dieses Gefühl, dass zwei Seelen sich anblickten, die einfach zusammengehörten. Die nicht in den Mahlstrom des Alltäglichen gesaugt wurden, die weit über dem Gewöhnlichen schwebten. Weit über dem Vergänglichen. Weit über dem Sterblichen.
Sie waren zwei Tränen auf der Wange der Ewigkeit.
Dann spürte er etwas anderes, etwas Störendes.

***

Maria unterdrückte ein Stöhnen. Es war angesiedelt zwischen wirklichem Schmerz sowie Entrüstung ob der eigenen Dämlichkeit.„So eine Kacke“, murmelte sie und bereitete sich mental darauf vor, was es bedeutete, in ihrem Zustand in die Knie zu gehen und die hinuntergefallene Akte aufzuheben. Blätter hatten sich gelöst und waren herausgerutscht. Das würde das reinste Martyrium werden. Unvorstellbare Qualen würde sie ausstehen müssen.
Ein Engel kam herbei und half ihr.
Gut, es war ein übergewichtiger Engel, der ein Judas-Priest-Shirt trug, das lange, etwas verfilzte Haar zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden hatte und einen gabelartigen Goatee präsentierte, der ihrer Meinung nach einen Beschnitt nötig hatte oder besser gleich entfernt werden sollte.
Trotzdem war Maria heilfroh, als der Engel sich bückte, die Blätter in die Akte stopfte und ihr diese reichte.
Sie lächelte, obwohl selbst diese winzige Mimik ausreichte, um den Takt dieser nachgerade widerlichen Maschinerie in ihrem Kopf zu beschleunigen, deren einzige Aufgabe darin bestand, ein ganz übles Pochen hinter den Schläfen zu erzeugen. „Danke, Benny, du bist der Beste.“
Er musterte sie kurz, aber interessiert. „Geht´s dir nicht gut? Bist ein wenig blass um die Nase. Soll ich dir einen Kaffee bringen?“
„Das wäre der absolute Wahnsinn“, erwiderte sie. „Vielleicht habe ich mir ja etwas eingefangen oder so.“
„Kein Problem. Habe eh gerade nix zu tun.“
„Super.“
Maria schleppte sich zu ihrem Platz, ließ sich in Zeitlupentempo in den Bürostuhl sinken, platzierte die Akte neben der Computertastatur, schmiegte den Rücken gegen die Lehne und schloss für einen Moment die Augen.
Schwindel.
Sie riss die Lider auf und atmete mehrmals tief ein und aus. Eines war klar: Sollte sie nochmals reihern, wäre sie tot. Ihr Kopf würde explodieren. Man würde ihre Leiche zum Kalkrieder in die Rechtsmedizin schaffen. Der würde sie nicht mal aufschneiden müssen, sondern anhand des Gestanks, der ihrer Speiseröhre entwich, sofort wissen, was los war.
Tod durch Hangover.
Bier und Wodka-Bull. In unerhörten Mengen.
„Das war einfach zu krass“, wisperte sie und schwor sich in diesem Moment, nie wieder auch nur einen Tropfen Alkohol zu trinken. Diese scheiß After-Work-Party mit ihren Freundinnen! Nein, mit diesen elenden Teufelsweibern, die sie so hundsgemein abgefüllt hatten!
Des ist ja so genial, dass du nun Kommissarin bist! Des freut uns voll!
„Ja, vielen Dank auch …“
So ein verdammter Overkill.
Sie unterdrückte ein Seufzen und schaute auf den Bildschirmschoner, auf dem der Schriftzug Mordkommission München um die eigene Achse rotierte, ein Anblick, der sofort das Rührgerät in ihrem Magen in Gang setzte. Sachte bewegte sie den Oberkörper nach vorne und stupste die Maus an.
Der Bildschirmschoner erlosch und machte der Windows-Oberfläche Platz. Das Hintergrundbild zeigte ihre Freundinnen und sie bei der Faschingsfeier dieses Jahr.
„Ihr elenden Hexen …“ Flehend sah sie zur Uhr in der Taskleiste. Kurz vor drei Uhr nachmittags. Noch zwei Stunden, dann Wochenende.
Der Gedanke an ihr Bett erfüllte sie mit wohligem Schaudern.
Morgen wäre alles besser.
Sie schluckte das eklige Gefühl von Galle und erbrochenem Energy-Drink zurück und schaute auf die Akte.
Fall abgeschlossen. Nur gut, dass sie gestern die letzten Zeilen getippt und heute nur alles hatte ausdrucken müssen. Den Rest der Zeit hatte sie damit verbracht, im Zwei-Stunden-Takt möglichst geräuscharm in die Toilette zu kotzen.
„Und hier der Kaffee für die fesche Dame“, sagte Benny und reichte ihr eine Tasse, aus der sich fachmännisch aufgeschäumter Cappuccinoschaum wölbte.
Sie schenkte ihm ein Lächeln. „Danke.“
„Was steht heute noch an?“, fragte er, fügte jedoch rasch hinzu: „Dienstlich, meine ich.“
Maria lachte, jedoch nur kurz, da ihr ein kleiner, fieser Kobold einen glühenden Nagel durch die Schädeldecke jagte. „Die Akte beim Chef abgeben“, sagte sie und seufzte.
Benny schaute über den Computermonitor hinweg zum Büro besagten Chefs, Karl Seitz mit Namen, dessen Laune jedes Mal, wenn das Wochenende vor der Tür stand, unerklärlich mies war.
„Heute ist Freitag.“
Zwei Blöde, ein Gedanke, rezitierte Maria in Gedanken den Lieblingsspruch von Lilly, ihrer besten Freundin.
Nein, eine Hexe wie all die anderen auch!
Fast hätte sie gelacht, besann sich jedoch ihres Brummschädels wegen eines Besseren.
Benny räusperte sich. „Du, ich will ja nix sagen, aber …“ Aus einer Beintasche seiner Armee-Hose förderte er eine Kaugummipackung zutage, zog einen Streifen heraus und legte diesen auf die Akte. „Du stinkst wie ´ne Schnapsbrennerei.“
Mit einem Schlag musste sie sich zusammennehmen, dass sie nicht losheulte. Da war sie endlich dort, wo sie sich seit dem Abitur hingeträumt hatte – und sie hatte nichts Blöderes zu tun, als sich abzuschießen und mit einer Alkoholfahne in die Arbeit zu steuern. Machte sicherlich einen tollen Eindruck!
Herrgott, jetzt reiß dich zusammen! Wer saufen kann, der kann auch arbeiten!
„Das ist etwas … aus dem Ruder gelaufen gestern. Wollte ich gar nicht.“
Benny grinste. „Ich sag´s keinem.“
Maria nahm die Tasse, führte sie an die Lippen, trank, seufzte und leckte sich den Schaum von der Oberlippe – was Benny offensichtlich gefiel, denn er beobachtete sie eingehend und hatte einen leicht verträumten Ausdruck im Gesicht.
„Ist irgendetwas?“
Er zuckte zusammen. „Nö, was denn? Ähm, also viel Spaß beim Seitz. Und schönes Wochenende“, murmelte er und zog sich zurück.
„Jo, dir auch.“
Stand Benny auf sie? Zwar war er nett und auch zuvorkommend, aber trotz aller inneren Werte konnte sie weder mit seiner Haar- und Barttracht noch mit seinem Kleidungsstil etwas anfangen. Dazu kam, dass er nach eigenem Bekunden ein Faible für Online-Rollenspiele hatte und Sport rein gar nichts abgewann. War zwar nicht verwunderlich, wenn man seine Brötchen als IT-Freak verdiente, man sich also den ganzen Tag mit dem Knacken von Handy- und Computerpasswörtern befasste, nur eben auch nicht gerade das, was die meisten Frauen als besonders anziehend erachteten.
Genauso wenig gefiel ihr allerdings Clemens Dillhager, der so ziemlich das genaue Gegenteil von Benny war: immer adrett gekleidet, die Haare gestylt, Duftwasser, smart, ein fein getrimmter Kinnbart. Clemens, der mit ihr und Seitz eines der Ermittlertrios der Mordkommission bildete, war ihr einfach zu glatt. Und auch etwas zu luschig, denn er hatte im Grunde null Bock auf gar nix, obwohl er sich gern damit brüstete, den absoluten Riecher zu besitzen, was Mordmotive und dergleichen anging. Ein Dampfplauderer eben: So nannte man solche Typen in Bayern. Außerdem war er verheiratet und hatte vor einem halben Jahr eine Tochter bekommen. Heute war sein letzter Tag der zweimonatigen Elternzeit, die er genommen hatte. Am Montag würde er zurückkehren, was Maria nicht in einen Begeisterungstaumel versetzte, sie aber auch nicht störte. Sie kamen ordentlich miteinander aus, und das reichte, um effektiv zusammenzuarbeiten.
Sie trank den Cappuccino aus, wickelte den Kaugummi aus dem Stanniol und schob ihn in den Mund. Nachdem sie fünf Minuten konzentriert darauf herumgekaut hatte, warf sie ihn in den Mülleimer und hauchte sich verstohlen in die Hand: Wenn überhaupt, dann eine kaum wahrnehmbare Note von Wodka.
Sie nahm die Akte und stand auf. Ihr Magen rumorte leicht, doch es war auszuhalten. Sie straffte ihre Haltung und strebte mit gespieltem Eifer zu Seitz҆ Büro. Nein, Karls Büro. Am Montag, nachdem er ihr die Urkunde überreicht hatte, bot er ihr im selben Atemzug das Du an. War auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig.
Karl residierte in einem angrenzenden Raum, der vormals abgetrennt gewesen war durch eine Tür. Die jedoch hatte er vor einigen Wochen aus den Angeln gehoben und irgendwo im Keller verstaut. Den Grund dafür kannte Maria nicht. Ehrlich gesagt konnte sie des Öfteren nicht ergründen, geschweige denn nachvollziehen, was Karls Beweggründe waren, dies und jenes zu tun. Oder eben nicht zu tun.
Sie klopfte gegen den Türrahmen, wartete auf eine Reaktion. Da diese ausblieb, spechtete sie um die Ecke: Karl war nicht an seinem Arbeitsplatz. Statt abzudrehen und ihn zu suchen, verharrte Maria und ließ ihren Blick über den U-förmigen Schreibtisch wandern, auf dem Chaos herrschte wie in einer Grabbelkiste beim Ein-Euro-Discounter: einzelne Blätter, dem Anschein nach wahllos verteilt, neben dem Monitor ein schiefer Turm aus Ordnern, der von einem massiven Locher gestützt wurde, eine offene Blechdose, in der sich unzählige Stifte befanden, von denen, wie sie Karl kannte, bestimmt kaum einer schrieb. Gekrönt wurde die Unordnung von einem Mosaik verschiedener Post-its, neongelb oder grelles Orange, die an allen erdenklichen Stellen pappten – mindestens ein Dutzend davon am Monitorgehäuse – und natürlich nicht nur eine Telefonnummer oder ein Schlagwort aufwiesen, sondern so vollgekritzelt waren, dass man der Kryptologie kundig sein musste, um sie lesen zu können. Trotzdem übte diese Unordnung eine groteske Faszination aus, da Maria nicht verstand, wie man inmitten dieses Tohuwabohus irgendetwas fand, geschweige denn in der Lage war, auch nur einen klaren Gedanken zu fassen. Sie wäre in diesem papierenen Schlachtfeld hoffnungslos verloren. Einen Moment überlegte sie, ihm die Akte einfach auf die Computertastatur zu legen, den einzigen Bereich, der frei von Zetteln war. Nein, er hatte gesagt, sie solle ihm die Akte persönlich vorbeibringen. Ihr letzter Blick fiel auf das Familienfoto, das Karl und rechts neben ihm seine zwei Kinder zeigte. Zu Karls Linken befand sich eine weitere Person, die man allerdings nur erahnen konnte, da sie durch einen schwarzen Panzertape-Streifen vollständig verdeckt war, ähnlich der „Zensiert“-Balken in Zeichentricksendungen.
Jeder im Dezernat wusste, was los war, doch keiner sprach es an. Zumindest nicht in Karls Beisein. Trotzdem waren in den letzten zwei Jahren so viele Gerüchte ins Kraut geschossen, dass Maria den Eindruck hatte, es gab mehr Verschwörungstheorien über Karls Frau als über Area 51.
Sie ging zurück in ihr Büro und genoss die Stille, da Clemens nicht da war, nahm nach ein paar ruhigen Atemzügen die leere Tasse und brachte sie in die kleine Küche des Morddezernats, das in diesem Stock des weitläufigen Gebäudes untergebracht war. Natürlich piepte die Spülmaschine.
Maria unterdrückte ein Seufzen. Diese Woche war sie zum Küchendienst eingeteilt. Verdammte Axt! Sie öffnete die Klappe und schaltete die Maschine aus. Statt auszuräumen stellte sie ihre Tasse in die Spüle, wo sich bereits einige ihrer ausgetrunkenen Artgenossen drängten. Später. Wenn sie sich jetzt darum kümmerte, in der Küche klar Schiff zu machen, würde sie beim Gespräch mit Karl wahrscheinlich umkippen.
Nachdem sie hinaus in den Gang geblickt hatte – keiner da –, steuerte sie auf das ehemalige Büro von Katrin Fischbach zu, die sich vor ein paar Wochen hatte versetzen lassen. Im Moment war es ungenutzt, aber Maria vermutete, dass Karl dort war, um sich – wie jeden Freitag – die Vermisstenanzeigen reinzuziehen. Spielte dabei wirklich Hoffnung eine Rolle? Oder Selbstgeißelung?
Sie begab sich zum Ende des Korridors, passierte dabei zwei weitere Büros sowie Bennys Rechnerhöhle, in der offene Computergehäuse herumlagen, aufgeschraubte Laptops, auf einem Tisch ein Berg aus Handys. Am jenseitigen Ende seines Büros befand sich ein schwarzer, halbrunder Schreibtisch mit sage und schreibe drei großen Flachbildschirmen. Benny selbst nannte ihn Kommandobrücke. Auf Maria wirkte der Platz eher wie eine Festung, denn man sah nur die Rückseite der Monitore und kaum etwas von Benny selbst. Sobald allerdings jemand den Raum betrat, linste er argwöhnisch durch die Lücken der Bildschirme, um mitzubekommen, wer sein Reich aus Festplatten und Grafikprozessoren betrat, ähnlich einem Drachen, der über seinen Goldschatz wachte. Es gab ein paar Thesen, weshalb Benny so erpicht darauf war, dass ihm niemand auf die Displays schaute: Karl meinte, er ziehe sich ab und an Pornos rein; Clemens, er gucke sich während der Arbeit die ganze Zeit Videos von Metal-Bands an. Maria war überzeugt, dass er Computerspiele zockte. Im Moment saß Benny in seinem ergonomischen Drehsessel und telefonierte, während er mit der freien Hand eine kleine Yoda-Figur aus Gummi knetete. Das machte er, hatte er einmal erklärt, um seine vom Mausklicken verkrampften Finger zu lockern.
Leise huschte Maria vorbei und erreichte Fischbachs ehemaliges Büro. Ihr Name war inzwischen entfernt worden, doch damit allein ließ sich die Erinnerung an sie nicht tilgen. Sie war eine verdammt gute Polizistin gewesen, kompetent, freundlich, aber auch durchsetzungsfähig, wenn es sein musste. Sie und Seitz waren ein perfektes Gespann gewesen, ein Duo Infernale, das eine Aufklärungsquote vorwies, von der die anderen Teams nur träumen konnten. Seitz: unorthodox, sperrig, doch auf seine Art genial. Fischbach: kühl, rational und mit einem Verstand gesegnet, der exakter arbeitete als eine Breitling.
Maria atmete durch, straffte sich und klopfte an der Tür. Schade, dass es dieses Duo nicht mehr gab. Sie, Maria, hatte davon profitiert, ihre Lernkurve war durch die Decke gegangen, sie hatte jedes Wort, jede Vorgehensweise verinnerlicht.
„Was denn?“, kam es gereizt durch die Tür.
„Ich bin´s, Maria. Habe die fertige Akte.“
Sie hatte die Hand auf der Klinke, zögerte jedoch, da Karl sie nicht hereinbat. Heute ritt ihn der Teufel offenbar wieder richtig, Freitag hin oder her. Kein Wunder, dass Katrin Fischbach es irgendwann nicht mehr mit ihm ausgehalten hatte. Seit ihrem Weggang pendelte er noch viel schlimmer zwischen den Extremen, als wäre sie eine Art Notfallsicherung gewesen, die ihn beizeiten vor der Kernschmelze gerettet hatte. Wenn nun der Reaktor überhitzte, gab es keine Notfallabschaltung mehr, sondern nur den GAU.
„Komm rein.“
Sie drückte die Klinke. Augen zu und durch …
Karl saß vor dem Rechner und stierte auf den Monitor, die rechte Hand auf der Maus, die linke strich über den schwarzen Schnauzer, den Maria genau wie Bennys Goatee als optischen Unfall einstufte. Er trug ein schwarzes Polo-Shirt, aus dem es die Oberarme herausdrückte wie überdimensionierte Weißwürste, die Muskeln zwar zu erahnen, doch begraben unter einem Speckmantel. Im Sozialraum gab es ein Album, das Schnappschüsse aus dem Polizeisport zeigte. Auf einigen Bildern war auch Seitz … also Karl zu sehen, ein bisschen jünger zwar, trotz des untersetzten Körperbaus allerdings durchtrainiert, Stiernacken, dicke Muskelstränge.
Maria stand jetzt vor dem Schreibtisch und kam sich wie damals vor, in der Schule, beim Rattleder, der einen Pik auf sie gehabt hatte. Einmal hatte er sie fünf Minuten vor der ganzen Klasse vor dem Pult Spalier stehen lassen, ohne sie zu beachten.
Nicht aufregen, Maria, bleib gelassen …
„Leg´s hin“, sagte Karl abwesend und drehte mit dem Zeigefinger das Scrollrädchen der Computermaus.
Sie warf ihm die Akte neben den Monitor, machte auf dem Absatz kehrt und steuerte schnurgerade die Tür an. Nicht weiter schlimm, wenn er heute das Arschloch rauskehrte. Bock auf reden hatte sie sowieso keinen.
„Magst ein Bier?“
Seine Stimme erwischte sie im Rücken, unerwartet und schneidend wie ein aus dem Hinterhalt heranzischender Wurfstern.
Sie blieb stehen, drehte sich langsam herum – und verfluchte sich dafür, dass ihr eine Blutwelle ins Gesicht schwappte.
„Danke, aber nicht im Dienst, Chef.“ Sollte flapsig klingen, klappte jedoch nicht, weil ihr der plötzliche Druck in der Kehle das Gesagte eine Oktave höher rausquetschte.
„Aber gerne am Abend davor, oder?“
Sie schluckte. „Was ich abends mache, ist ja wohl meine …“
„Nicht wenn Clemens in Elternzeit ist – und ich jemanden brauche, der zu hundert Prozent einsatzfähig ist!“
Welcher Arsch hatte geplappert?
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13. April 2020

Blut und Feder ist erschienen

Durch die Ausgangsbeschränkung schaffe ich es tatsächlich mal, bei einer Buchveröffentlichung den vorab abgesteckten Zeitrahmen einzuhalten. Also, ich verkünde hiermit feierlich: Das E-Book von BLUT UND FEDER ist nun erhältlich!


Hier der Link zum E-Book: Blut und Feder

Mit seinen 640 Seiten ist das Buch perfekt geeignet, um sich während des Lockdowns die Zeit zu vertreiben. Wer dann auch noch verschmerzen kann, dass es ziemlich fies und blutig zugeht (aber zumindest Hoffnung auf ein gutes Ende besteht), und wer die Sagenwelt der Edda faszinierend findet, der kann hier beherzt zugreifen.

Der Klappentext:

Alles hat seinen Preis – Glück, Liebe, Hoffnung. Eines Tages muss diese Schuld beglichen werden – und manchmal muss man viel mehr geben, als man einst bekam …

Ein düster angehauchter Fantasy-Roman im historischen Kontext Germaniens, einer Epoche voller Mythen, Legenden und gefährlicher Magie. Das Christentum breitet sich aus, doch die alten Götter wie Odin und Thor sind weiterhin stark. Dämonische Kräfte sind am Werk – auch wenn die schlimmsten Dämonen jene in Menschengestalt sind.

Hoimar ist ein Ausgestoßener, ein Verfluchter, der angeblich Unheil bringt und deswegen sterben soll. Eine geheimnisvolle Frau aber bewahrt ihn vor dem sicheren Tod. Fortan glaubt er, sein Leben würde sich zum Guten wenden, denn er ist in Sicherheit – und verliebt in seine Retterin.
Doch diese Annahme ist ein Trugschluss: Er verfängt sich im Netz dunkler Begierde, unheilvoller Magie und eines sich ausbreitenden Konflikts, der nicht nur ihn vernichten könnte, sondern alles, an was er glaubt und was er liebt.

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Die Print-Version des Buches erscheint – wie immer – ein bis zwei Monate später, also wahrscheinlich im Juni.

Mein Tech-Thriller ist inzwischen auf 400 Seiten angewachsen. Nach der gut einwöchigen Schreibpause aufgrund des Vorbereitens von BLUT UND FEDER für die Veröffentlichung werde ich nun wieder in die Tasten hauen, um den Tech-Thriller hoffentlich bis Juli/August zu beenden, damit ich dann sofort mit den Planungen für Feywind 3 beginnen kann.

Das war es fürs Erste von meiner Seite. Bleibt gesund!

29. Februar 2020

Das Gaspedal ...

... habe ich seit Jahresbeginn ordentlich durchgetreten, sodass mein derzeitiges Projekt, der Tech-Thriller, inzwischen auf Seite 270 steht. Da es ein doch recht komplexer Plot ist, werden noch einige hundert Seiten hinzukommen. :-) Auf jeden Fall macht dieses Projekt einen Riesenspaß! Ich hoffe, dass es in dieser Geschwindigkeit weitergeht, denn ich habe dieses Jahr einiges vor.

Beschwingt bin ich natürlich durch die vielen Leserinnen und Leser, die sich im Moment den beiden Teilen der FEYWIND-Saga widmen. Gerade das E-Book von Band 1 erlebt eine Renaissance und tummelt sich seit Anfang Januar in den TOP 10 der verschiedenen Fantasy-Kategorien auf Amazon. Auch die tollen Bewertungen und Rezensionen, die beide Bände in letzter Zeit erhalten haben, stimmen mich natürlich glücklich. Hier der Link zu Band 1 und Band 2.

Dadurch, dass die FEYWIND-Saga so durchstartet, werde ich nach dem Fertigstellen des Tech-Thrillers mit dem Plotten von Feywind 3 beginnen. Schreibbeginn wird hoffentlich im Sommer sein, sodass der angesetzte Veröffentlichungstermin von Band 3 wie angekündigt Ende 2020/Anfang 2021 eingehalten wird.

Abgesehen von Feywind und Shnurk geistert mir seit einigen Wochen ein ganz neues Epos durch den Kopf. Dazu möchte ich noch nichts verraten, doch es fixt mich jetzt schon gewaltig an. Wann ich mich an diese (sehr umfangreiche) Saga wagen werde, kann ich momentan nicht sagen. Es ist nur ein Ideensteinbruch, mehr nicht, und doch habe ich dieses Prickeln in den Fingerkuppen, das mir sagt: Schreib diese Bücher!

Da es bis Feywind 3 noch ein bisschen dauern wird (ich möchte die bislang schöne Saga auf keinen Fall durch einen Schnellschuss versauen), wird es Ende März/Anfang April ein neues Buch von mir geben, und zwar BLUT UND FEDER. Es gab dieses Buch zwar schon einmal (damals unter dem Titel "Die Augen der Hexe"), doch liste ich es dennoch als Neuveröffentlichung, weil es nicht mal einen ganzen Monat auf dem Markt war, ehe der Verlag dicht gemacht hat. Das Cover von BLUT UND FEDER ist in diesem Post zu sehen. Klappentext und weitere Infos folgen kurz vor der Veröffentlichung.

Jüngst ist außerdem ein weiterer Podcast erschienen, in dem ich mich mit dem Chef von OHRBEIT übers Schreiben unterhalte. Zu hören ist er hier

So, ich muss dann mal am Tech-Thriller weiterschreiben. :-)

Bis demnächst!

29. Dezember 2019

Ende auf Anfang

Vom Fernsehen kennt man zum Jahresende hin die steigende Zahl von Formaten, die das ausklingende Jahr zusammenfassen. Ich möchte nicht in dieselbe Kerbe schlagen, weswegen ich den Blick in die Zukunft richte.

Zukunft ist hier auch tatsächlich das Stichwort, denn mein neuer Roman, dessen erste Zeilen ich noch im alten Jahr eintippen werde, spielt tatsächlich im gern verwendeten 20-minutes-into-the-future-Setting: keine Raumschiffe oder ferne Galaxien, sondern ein Szenario, das technologische Neuerungen verwendet, die im Moment zwar diskutiert werden, aber noch nicht umgesetzt werden können. KI wird eine Rolle spielen, Geheimdienste, ein Krieg im Cyberraum, dessen Ausmaße erst nach und nach zutage treten – und plötzlich das real life maßgeblich verändern. Mehr möchte ich jetzt aber nicht verraten. ;-) Auf jeden Fall wird das Schreiben dieses Romans eine Herausforderung. Ich freue mich darauf, habe aber auch Respekt vor dieser Aufgabe. Daher war es unabdingbar, den Handlungsverlauf im Vorfeld so akribisch wie möglich zu planen. Diese Planung ist nun größtenteils abgeschlossen, sodass ich mich langsam an den Schreibprozess wagen kann. Mal sehen, was dabei herauskommt.

Von der Zukunft ganz kurz zum Hier und Jetzt: DÄMONENSIEGEL (Band 2 der Feywind-Saga) hat bislang sehr gute Kritiken geerntet, worüber ich mich natürlich ungemein freue. Hier der Link zum Buch. Und dann doch gleich wieder in die Zukunft: Mit dem Schreiben von Band 3 der Feywind-Saga werde ich wahrscheinlich im Sommer/Herbst 2020 beginnen. Veröffentlichung Ende 2020 oder Anfang 2021, so der Plan.

Ich bleibe der Zukunft verhaftet und möchte auf zwei Roman-Veröffentlichungen eingehen, die ganz sicher im Jahr 2020 stattfinden werden. Im März wird DIE AUGEN DER HEXE neu erscheinen, nicht mehr bei einem Verlag, sondern als Self-Publishing. Ich habe den Roman komplett überarbeitet und das Ende ein bisschen umgeschrieben. Der Titel wird sich auf jeden Fall ändern. Da Titelfindung allerdings ein heikles Thema ist, bin ich noch nicht sicher, wie genau das Buch schlussendlich heißen wird. Mal sehen. Mir wird schon etwas einfallen.

Im Juni möchte ich Neuland betreten und meinen Krimi/Thriller in die Welt hinausschicken. Derzeit liegt er beim letzten Testleser. Sobald das Skript wieder bei mir ist, werde ich die Änderungen einbauen, nochmals polieren, Cover erstellen lassen usw. Mein Plan ist, das Buch beim Kindle-Storyteller-Award einzureichen. Mal sehen, was daraus wird. :-)

2020: zwei Bücher schreiben und zwei veröffentlichen (drei, falls es mit Feywind 3 noch im Jahr 2020 klappt). Ist natürlich ambitioniert, aber ich brauche straffe Ziele.

Erwähnen möchte ich außerdem noch, dass ich für die FEYWIND-SAGA, ISHKOR sowie DUNKLE ECHOS Teaser-Videos erstellt habe. Zu finden sind diese auf meiner Amazon-Autorenseite. Hier der Link.

Sehr geholfen hat mir dabei das Tutorial, das mein Autoren-Kollege Lew Marschall anbietet. Darin erfährt man die Kniffe und Tricks, wie man so ein Video kreiert. Hier der Link zum Workshop von Lew Marschall. Es lohnt sich wirklich – nicht nur für Autorinnen und Autoren, sondern auch für Unternehmer, die ihre Arbeit durch ein Video visualisieren möchten.

Einen besonderen Dank möchte ich in diesem Posting außerdem all jenen aussprechen, die sich die Zeit genommen haben, Rezensionen für meine Bücher zu verfassen. Feedback zu bekommen, ist einfach etwas Tolles, hilft extrem weiter und motiviert. Merci!

Zu guter Letzt wünsche ich euch allen natürlich einen guten Rutsch ins neue Jahr!

28. November 2019

Eine dämonische Angelegenheit!

Hat ein bisschen länger gedauert als veranschlagt– aber hier ist endlich Band 2 der Feywind-Saga: DÄMONENSIEGEL

Zuerst wie immer als E-Book, aber Print ist bereits in der Mache und kommt vielleicht sogar noch im Dezember.

Hier geht´s direkt zum E-Book von DÄMONENSIEGEL

Allen Sparfüchsen sei gesagt, dass dieses E-Book für die nächsten Tage für nur 2,99 Euro zu haben ist. Und damit nicht genug: FEYWIND 1 habe ich auf nur 0,99 Euro gesetzt! (Link zu Feywind 1)

Und noch etwas habe ich zu vermelden: All jene, die Tolino dem Kindle vorziehen, können sich ab heute meinen Roman MAGIER DES DUNKLEN PFADES (Gesamtausgabe) für schlappe 3,99 Euronen holen! Ich wollte es auch mal mit Tolino probieren und habe mich für den Magier entschieden, auf dass er auch bei Tolino-Leserinnen und -lesern Gefallen findet. :-) Hier geht es beispielsweise direkt zum E-Book bei Thalia und Weltbild - aber es gibt das Buch auch bei allen anderen Vertriebsportalen, die Teil der Tolino-Allianz sind.

Aber nun kurz zurück zu FEYWIND. Der erste Teil der Saga ist wohl das Buch, das mich am längsten begleitet, zumindest gedanklich. Es war der zweite Roman, den ich je geschrieben habe, und belegt mit Abstand den ersten Platz, was die Überarbeitungen angeht. Der Grund hierfür ist, dass mir damals einige Kniffe und Techniken des Schreibens noch nicht geläufig waren. Tja, alles im Leben ist eben ein Lernprozess. Da FEYWIND mich allerdings nie losließ, habe ich mich immer wieder drangesetzt und herumgefeilt.
2015 erschien es dann bei einem Verlag und wurde zu meinem erfolgreichsten Buch, bis ISHKOR kam. Nun endlich gibt es den zweiten Band – und das ist für mich wirklich etwas Besonderes.
Ich hoffe natürlich, dass trotz der langen Zeit, die seit dem Erscheinen des ersten Bandes verstrichen ist, sich noch viele Leserinnen und Leser an Feywind, Mangdalan, Nalda und Shnurk erinnern und weiterhin wissen möchten, wie es weitergeht. Ich kann nur hoffen, dass sich das Warten gelohnt hat. Da ich es mir nie verziehen hätte, durch diesen zweiten Band alles zu versauen, habe ich artig geplant und viele, viele Möglichkeiten in Betracht gezogen. Das war im Grunde das Schwierigste: Was nehme ich ins Buch auf, was nicht?
Das Schönste wiederum war: Mir war sofort klar, dass es mit einem zweiten Band nicht getan ist, um die Geschichte um Feywind gebührend abzuschließen.

Daher gibt es nur eine Option: Ich möchte Band 3 schreiben. Geplant ist, dass ich diesen Ende 2020 veröffentliche. Da meine Pläne ja nicht immer punktgenau sind *hüstel*, kann es auch Anfang 2021 werden. Eines aber kann ich versprechen: Es wird keine so große Lücke geben wie zwischen Band 1 und 2. Hugh!

Allerdings werde ich nicht umgehend mit Band 3 beginnen. Tatsächlich brauche ich ein bisschen Abstand von Feywind. Nicht weil ich genervt bin, sondern weil ich denke, Distanz generiert coole Ideen für Band 3 (gut, ein paar habe ich schon, aber nicht genug) ;-)

Daher werde ich die Spanne bis zum Schreibstart von Band 3 einfach damit überbrücken, ein anderes Buch zu schreiben.

Es wird einen Ausflug in ein anderes Genre geben, so wie ich es bei OPERATION THULE und DUNKLE ECHOS bereits getan habe. Zwar sind diese beiden Bücher, gemessen an den Verkaufszahlen, weitaus weniger erfolgreich als ISHKOR, MAGIER DES DUNKLEN PFADES oder eben auch FEYWIND, aber muss es wirklich immer nur ums Verkaufen gehen? Klar ist es schön, wenn viele Leute meine Bücher erwerben, aber allein deswegen schreibe ich nicht. Spaß muss es machen. Und Spaß habe ich eben an der Geschichte, die sich mein Kumpel Wini und ich gerade aus den Hirnwindungen wringen.

Es wird ein Tech-Thriller werden, so viel sei schon mal verraten: Künstliche Intelligenz, die Welt in zehn Jahren, BND und andere Geheimdienste. Auf jeden Fall werden die großen Geschütze aufgefahren. Juhu!

Ich hoffe, dass ich noch im Dezember die ersten Zeilen tippen werde. Bis der Plot aber endgültig festgezurrt ist, werde ich meinen Roman DIE AUGEN DER HEXE fertig polieren, sodass ich ihn im Februar/März 2020 unter einem anderen Titel veröffentlichen kann. Im Juni 2020 möchte ich dann meinen bereits geschriebenen Krimi-Thriller herausbringen, der gerade von einigen Testleserinnen und –lesern unter die Lupe genommen wird. Bin gespannt! :-)

Als letzten Punkt möchte ich erwähnen, dass ich in einer Geschichtensammlung vertreten bin, zur Abwechslung nach langer Zeit mal wieder Science-Fiction. Das Buch heißt SCHATTENGALAXIS-FRAGMENTE. Meine Story trägt den Titel "Nur riesige Würmer, die Bäume fressen …" Joa, ist schon ein skurriler Titel, den ich das ausbaldowert (ich liebe dieses Wort!) habe. Es sei aber gesagt: Ein baumfressender Riesenwurm kommt tatsächlich vor! Hier kann man das Buch bestellen (Link).

Man sieht also: Für 2020 steht schon wieder so Einiges an!

An dieser Stelle wünsche ich schon mal eine schöne Weihnachtszeit!

PS: Es gibt einen Podcast mit mir auf der Plattform Bookywood. Interviewt hat mich Storycoach Florian Führen zu meiner Schreiberei. Vorwiegend geht es darin um meine Schreibroutinen und den Alltag als Autor, der Familie, Privatleben, Brotjob und eben das Schreiben irgendwie miteinander vereinen muss. Hier ist der Link zum Podcast.

PPS: Wer relevante Informationen zu meinen Veröffentlichungen, Preisaktionen usw. ganz bequem ins E-Mail-Postfach haben möchte, der möge sich für meinen Newsletter anmelden (Anmeldung rechts oben in der Leiste bei NEWSLETTER)

03. Novmeber 2019

Bitte beachten Sie die Ansagen am Bahngleis

Den Spruch hört man ja nicht allzu gerne - und das aus gutem Grund.

Bedeutet nämlich meistens, dass der Zug zu spät kommt.

Umgemünzt auf FEYWIND 2 heißt es das leider auch. Es ist November, und eigentlich hatte ich ja gesagt, der Roman erscheint im Oktober.

Das Gute allerdings: Der Roman ist beendet, aufpoliert, testgelesen, lektoriert, das Cover steht (Titel von Band 2 ist "Dämonensiegel") Nur das Setzen zum E-Book fehlt noch (Print kommt vor Weihnachten, so der Plan). Sollte aber aber in gut einer Woche erledigt sein. 

Ursächlich für die allgemeine Verzögerung sind folgende Aspekte:

  • Ich habe das Ende abgeändert.
  • Zudem gibt es nun eine Übersicht der im Roman vorkommenden Figuren.
  • Es gibt eine Zusammenfassung von Band 1 am Anfang des Romans. Das war echt aufwendig. Ich hasse nämlich nichts mehr als Zusammenfassungen und Klappentexte.
  • Apropos Klappentext: Den musste ich auch verfassen. Hier ist er ...

KLAPPENTEXT:

Die Suche nach einer Möglichkeit, um dem Pakt mit dem Dämonenfürst zu entrinnen, führt Feywind und die Gefährten zurück ins zerstörte Jalnaptra. Dabei jedoch kommen sie der Welt der Dämonen näher, als ihnen lieb ist …
Aber nicht nur Feywinds eigenes Schicksal ist ungewiss, sondern auch das des Westreichs. Nach dem Zerschlagen der Inquisition droht Bürgerkrieg. Mangdalan, Reichsverweser wider Willen, ringt verzweifelt nach einer Lösung. Zu allem Überfluss droht auch von außen Gefahr, denn das Ostreich, der Erzfeind, pocht auf Rache für die Niederlage in den Reichskriegen.
Feywind ersinnt einen Plan, der nicht nur ihm weiterhelfen soll, sondern auch dem Westreich. Doch dieser Plan ist heikel, und Feywind ahnt nicht, in welche Gefahr er seine Freunde und sich dadurch bringt …

02. Oktober 2019

Ein ereignisreicher Oktober ...

steht an!!!

Als Erstes wäre da natürlich Feywind 2! Und hier ist - wie im letzten Update versprochen - das Cover! Der Titel FEYWIND 2 ist natürlich erst mal nur der Platzhalter, weil ich mir immer noch nicht sicher bin, wie das Büchlein denn nun schlussendlich heißen soll. Aber das Layout steht jedenfalls - und ist sehr gelungen, wie ich finde. :-) Ein dickes Dankeschön für das Zeichnen des Covers an Melanie Philippi! :-)

Der Roman ist geschrieben und befindet sich derzeit in der Überarbeitungsphase. Auch einige Testleserinnen und -leser sind bereits eifrig am Werk. Danach wird er gesetzt, sodass das E-Book im letzten Oktoberdrittel erscheinen wird. Die Print-Ausgabe wird ca. einen Monat später kommen.

Nach der Veröffentlichung des 2. Bandes der Feywind-Saga werde ich mich darum kümmern, meinen Roman DIE AUGEN DER HEXE vorzubereiten für einen Relaunch (das Buch war für kaum einen Monat beim Prometheus-Verlag erhältlich, bevor dieser seine Romansparte einstampfte). Angepeilt als Veröffentlichungsmonat ist der Dezember. Der Titel wird aber auf jeden Fall ein anderer werden, wie es aussieht.

Oktober ist immer ein wichtiger Buchmonat, in dem es eine Menge Veranstaltungen gibt. Auf zweien davon werde ich vertreten sein.

Am 18. Oktober (Freitag) werde ich den ganzen Tag auf der 

                                  Buchmesse in Frankfurt 

sein. Von 11-12 Uhr und von 15-16 Uhr kann man mich am Stand des Mantikore-Verlags finden (Stand F1 – Halle 3.0). Ansonsten werde ich mich irgendwo auf der Buchmesse herumtreiben. Zu erkennen bin ich dort an meinem ISHKOR-T-Shirt. :-)

Einen Tag später, also am 19. Oktober, werde ich den ganzen Tag auf der 

                                       BuCon in Dreieich

(Bürgerhaus Sprendlingen, Fichtestraße 50, 63303 Dreieich-Sprendlingen) zu finden sein, ebenfalls am Stand des Mantikore-Verlags.

Eine Lesung werde ich dort auch geben, und zwar aus meinem Buch „Der letzte Lilienreiter“ (Panic Room, 17.00 – ca. 17.40). Am Verlagsstand kann man allerdings nicht nur „Der letzte Lilienreiter“ erwerben, sondern auch all meine anderen Romane (auf Wunsch selbstverständlich auch signiert).

Ich würde mich sehr freuen, den ein oder anderen dort zu treffen!

22. September 2019

Eigentlich ...

... habe ich ja gesagt, beim nächsten Post enthülle ich das Cover von FEYWIND 2. Ähm, ja, da sag ich gleich mal sorry. Aber der Titel steht noch nicht fest und deswegen ...

Wieso ich diesen Post tätige - Tadaaaaah! Mein NEWSLETTER ist nun einsatzbereit! Ihr findet ihn rechts oben neben LINKS (ihr kommt schon noch mit, oder? Also rechts neben links und ... nun ja ...) ;-) und könnt euch ganz einfach anmelden, indem ihr eure E-Mail-Adresse eingebt. Und schwupps - schon seid ihr immer auf dem neuesten Stand, was Veröffentlichungen, Preisaktionen und dergleichen angeht! Ist der einfachste Weg, damit euch nichts entgeht in der Welt des Social-Media-Overkill. :-)

Das Bild dieses Posts zeigt übrigens ein Foto, das ein Bekannter von mir in der Buchhandlung Hugendubel in Frankfurt gemacht hat: Mein Buch DER LETZTE LILIENREITER neben dem Werk von Ursula K. le Guin. Das ist schon echt ein besonderer Moment, keine Frage!

Im nächsten Post aber dann - 100%-iges Ehrenwort - das Cover von FEYWIND 2!

07. September 2019

Feywind 2

So, bevor (hier in Bayern) das neue Schuljahr losgeht, wird es mal wieder Zeit für ein Update. Gleich an dieser Stelle der Hinweis, dass am Ende des Updates die erste Seite aus FEYWIND 2 zu lesen sein wird als kleiner Teaser.

  • Apropos FEYWIND 2: Der Roman hat inzwischen 400 Seiten und befindet sich auf der Zielgeraden. Das Cover ist bereits fertiggestellt und wird mit dem nächsten Update enthüllt (das kommt, sobald ich mir sicher bin, wie FEYWIND 2 nun heißen soll. Hach, die Qual der Wahl ...) Angestebt als Veröffentlichungsmonat habe ich ja den September. Wenn, dann Ende September. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass es Oktober wird. Lieber mit Muße und Genauigkeit als ein Schnellschuss wegen zwei, drei Wochen. Im Oktober kommt das Buch aber ganz sicher, versprochen. Wenn man das mit dem Berliner Flughafen vergleicht, finde ich diese Verzögerung noch akzeptabel. ;-)
  • Nächste Projekte: Nach FEYWIND 2 wird es nicht lange bis zum nächsten Buch dauern. Geplante Veröffentlichung: Spätestens im Dezember. Wie das so schnell gehen kann? Ganz einfach, es ist ein Relaunch - und zwar von DIE AUGEN DER HEXE. Das Buch hatte ja ein sehr kurzes Leben als Verlagsbuch (weniger als einen Monat und auch nur als E-Book), ehe der Verlag dann dichtgemacht hat. Das Buch wird komplett neu gestaltet werden und auch anders heißen. Näheres hierzu, nachdem FEYWIND 2 das Licht der Welt erblickt haben wird.
  • Am 19.10 werde ich - wie auch die beiden Jahre davor - bei der BUCON 2019 in Dreieich vertreten sein, und zwar am Stand des MANTIKORE-Verlag zusammen mit meinem Autoren-Kollegen Jörg Benne. Am Stand wird man nicht nur die Bücher von Mantikore kaufen können (wie z. Bsp. mein Buch der DER LETZTE LILIENREITER), sondern auch alle meine anderen Werke. Eine Lesung werde ich auf der BUCON ebenfalls halten. Wann genau, das erfahrt ihr in einem der nächsten Updates.
  • Weitere Pläne: Ein neues Projekt beginnen. Oder vielleicht sogar zwei Bücher parallel schreiben. Mal sehen, ob das eine gute Idee ist. Auf jeden Fall fest auf der To-Do-Liste verzeichnet ist FEYWIND 3. :-)

So, und jetzt für all diejenigen, die mit dem Lesen des Updates bis hierhin durchgehalten haben - die erste Seite von FEYWIND 2

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Jalnaptra.
Ein offenes Grab, dessen dunkle Schwingungen Feywind bis ins Mark drangen und ihn frösteln ließen, obwohl er im Rücken die Wärme der aufgehenden Frühlingssonne spürte. Er wandte den Kopf. Wie eine Münze aus Bronze hing sie tief am graublauen Himmel und übergoss das Land mit Bernstein. Den Nebel jedoch, der zwischen den verkohlten Stämmen der einst stolzen Baumriesen hing, vermochten ihre Strahlen nicht zu vertreiben. Und das war auch besser so. Er verbarg, was verborgen gehörte, war das Leichentuch für all die ausgelöschten Leben und Träume, die dort unten inmitten der Skelette trieben, auf ewig verloren – aber nie vergessen.
„Nie vergessen“, wisperte Feywind und legte die rechte Hand auf die Brust, spürte die Ausbeulung des Anhängers, in dem ein Funke Hoffnung ruhte. Ebenso spürte er seinen Herzschlag, dieses schnelle, fast panische Pochen, das er nicht kontrollieren konnte, seit Nalda, Shnurk und er den Rand des Kraters erreicht hatten. Er schluckte, atmete durch und schaute zur Elfe, die regungslos dastand, den Blick auf ihre einstige Heimat gerichtet. Keinerlei Regung offenbarte ihre Miene, obwohl all die Erinnerungen an diesen Ort sich bestimmt durch ihre Brust wühlten. Kühl wie die Brise wirkte sie, die an ihrem hellen Haar zupfte, das von einem ledernen Stirnband zurückgehalten wurde. Doch Feywind wusste, diese Beherrschtheit war lediglich ein Schutzwall, den sie errichtet hatte. Ein Riss in diesem Bollwerk, und das düstere Schicksal Jalnaptras würde sie in Fetzen reißen. Sie blinzelte, seufzte und schaute Feywind an.
Ein Schatten trübte das Blau ihrer Augen. „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“

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20. Mai 2019

DER LETZTE LILIENREITER ist erschienen!

Manchmal geht es auch schneller als gedacht! :-)

Ich freue mich sehr, dass ab heute das E-Book von DER LETZTE LILIENREITER im Handel erhältlich ist! Die Print-Ausgabe wird Ende Juni erscheinen (werde ich hier natürlich bekanntgeben, wenn es so weit ist). Hier der Link zum E-Book

Da DER LETZTE LILIENREITER eine Verlagspublaktion ist (Mantikore-Verlag), kann man das Buch bei allen gängigen Buchportalen bestellen, nicht nur (wie meine Self-Publishing-Werke) bei Amazon.

DER LETZTE LILIENREITER ist ein düster angehauchter Fantasy-Einzelroman - Action und unerwartete Wendungen warten auf geneigte Leserinnen und Leser, die Padeus dabei begleiten, das in Chaos versunkene Königreich Enodar zu retten.

Hier der Klappentext:

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Padeus, der letzte Lilienreiter, kehrt nach dem Tod seiner Kameraden schwer verwundet an jenen Ort zurück, wo der Schrecken begann, der das Königreich Enodar entzweiriss: Olothirs Hörner, ein Bergmassiv, aus dessen dunklen Kavernen einst das Böse ins Land strömte. Dort trifft er auf Alvena, eine junge Frau, in der eine Macht erwacht, die sie selbst genauso verängstigt wie die Menschen um sie herum. Rasch begreift Padeus, dass er mithilfe ihrer Kraft die Essenz des Bösen bannen kann, die auch er in sich trägt. 
Jedoch hat nicht nur er das Ziel, Alvenas Macht zu nutzen, sondern auch Larkus, der ruchloseste Magier Enodars. Anfangs ahnt keiner von ihnen, dass noch jemand Interesse an Alvena hat, jemand, der jenseits der Weltentore seine Pläne schmiedet. Dann bricht das Unheil in nie gekannter Gewalt herein.

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Genug Lesefutter ist also garantiert, zumal ja unlängst auch mein Wälzer DUNKLE ECHOS das Licht erblickt hat (Link). Da DUNKLE ECHOS Self-Puiblishing ist, gibt es den für günstige 3,99 Euro.

Außer den jüngsten Veröffentlichungen gibt es zu vermelden, dass FEYWIND II (genauer Titel folgt noch) recht zügig voranschreitet. 100 Seiten sind bereits eingetippt. Geplant ist ein Gesamtumfang wie bei Band 1, also ca. 450 Seiten.

Stay tuned!

06. April 2019

DUNKLE ECHOS ist da!

Was lange währt, erscheint auch irgendwann! :-)

Endlich ist es so weit! Mein knapp 800 Seiten starker Urban-Fantasy-Roman DUNKLE ECHOS ist erschienen (erst einmal E-Book, Print kommt in ein paar Wochen). Hier der Link, unter dem man es bestellen kann (Link) Das Buch war zuvor bei keinem Verlag und wurde auch keinem angeboten, da ich denke, dass es ein würdiger Nachfolger von ISHKOR ist, sowohl was den Umfang als auch die Spannung betrifft. Von der Story selbst haben die beiden natürlich nichts miteinander zu tun, aber ich denke, dass die Leserinnen und Leser, denen ISHKOR gefallen hat, auch an DUNKLE ECHOS ihre Freude haben dürften.

Zu haben ist der Wälzer für nur 3,99 Euro (E-Book).

Hier der Klappentext von DUNKLE ECHOS:

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Ein riesiges, dämonenartiges Wesen mit roten Augen, das du nach einer von Alpträumen geplagten Nacht in deiner Wohnung siehst ...

 Reale Erscheinung oder Wahnvorstellung? Diese Frage beschäftigt Leo Falkenthal, nachdem er genau so einen Dämon gesehen hat - oder besser gesagt: den Mottenmann, wie er nach kurzer Zeit herausfindet. Der Legende nach verkündet das Auftauchen dieses Geschöpfs nahendes Unheil.

Tatsächlich stolpert Leo kurz darauf von einem Unglück ins nächste. Er verliert seinen Job und seine Freundin, doch damit nicht genug: Weitere Fabelwesen kreuzen seinen Weg, und der dünne Schleier zwischen Realität und dem Übernatürlichen zerfasert mehr und mehr. Sogar in mysteriöse Todesfälle wird er verstrickt, wodurch er ins Visier der Mordkommission gerät. Die Ereignisse zwingen Leo dazu, sich der eigenen Vergangenheit zu stellen, die jedoch mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert. 
Bereits zu Beginn seiner abenteuerlichen Reise, die ihn unter anderem von der psychiatrischen Abteilung einer Universitätsklinik über eine Esoterik-Messe bis in die Gefilde paranormaler Phänomene führt, kristallisiert sich dreierlei heraus:

Erstens: Er ist in Gefahr.
Zweitens: Seine Chancen stehen mehr als schlecht.
Drittens: Es geht um viel mehr als nur sein eigenes Leben.

 Was liegt jenseits des Sichtbaren, jenseits dessen, was man als real wahrnimmt? Woher kommen all die Geschichten über magische Wesen? Hier ist die Antwort …

 Im Taschenbuchformat hätte dieser Roman 780 Seiten

Der AutorMail

Schreibt Fantasy, Science-Fiction und alles, was irgendwo dazwischen herumschwirrt - Hauptsache, das Genre lässt sich dem Oberbegriff "Phantastik" zuordnen. Viel Spaß beim Stöbern! :-)

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